5 Sep 2017

Warum ich nach Ramstein gehe

Submitted by ebertus

Eine gewisse Selbstvergewisserung braucht man schon; manchmal... Freerk Huisken sorgt im konkreten Fall genau dafür!

Huisken ist mir als kritischer Geist durchaus bekannt, wenngleich ich aktuell wenig von ihm gehört bzw. gelesen habe, er wohl seiner Vita entsprechend eher im pädagogischen Umfeld veröffentlicht, dort primär rezipiert wird. Eine mich gestern erreichende Mail, der darin enthaltene Hinweis auf Huisken und insbesondere der Link auf das dort als .pdf abrufbare Interview,  das war dann für mich der Trigger, dahingehend etwas näher einzusteigen.

Huisken hinterfragt die oft schon bedingungslose Hingabe eines großen Teiles der Linken in Sachen dieser doch so alternativlos daherkommenden Politik. Linke, institutionell gebunden oder auch frei schwebend als sog. neue Linke, neue Antifa etc. sie tragen diese Bigotterie, diesen  Spagat von Merkel & Co. ohne Scham einfach mit. Dazu Huisken:

"Merkel will weder über Verschärfung des Schengengrenzregimes die Flüchtlinge von Europa fernhalten noch hat sie vor, sie unkontrolliert einreisen zu lassen. Sie will vielmehr die Kollateralschäden westlicher Zerstörungswerke im Nahen Osten und in Afrika in Gestalt der Flüchtlingsströme politisch so kontrollieren und in den Griff bekommen, dass sie die imperialistische Politik des "freien Westens" nicht mehr stören bzw. durcheinanderbringen."

Exakt, und damit fängt alles an, wird auf die basalen Gründe der aktuellen Weltordnungskriege heruntergebrochen. Nachezu jeder Satz von Huisken in diesem Interview sorgt bei mir für die eingangs erwähnte Selbstvergewisserung und die politisch-großmedial aufgebauten pontemkinschen Dörfer; und die als immer neue Schimären durch das mediale Dorf getriebenen Schuldigen entlarven sich beinahe von selbst.

Nicht die sog. Schleuser sind verantwortlich für diese eher noch zunehmenden Wanderungsbewegungen.

Nicht AfD & Co. sind verantwortlich für das Einzäunen des Mittelmeers mit bis zu sechs Meter hohen Natodrahtverhauen.

Nicht die sog. Neurechten schließen Deals mit lupenreinen Despoten, den Transfer von Milliarden Euros eingeschlossen.

Neee, das alles ist das Werk dieser EU unter Führung von Deutschland, sprich: Merkel


Und jede Drohne, die über Ramstein gesteuert wird, die Menschen ohne Ansehen der Person, exlegal und exterritorial, im Rahmen eines das Völkerrecht negierenden Feldzuges umbringt, jede dieser Mordwaffen mordet auch mit Zustimmung unserer aktuellen Regierung; nebst einer ganz großen Koalition im Bund und im Land.

Sarkasmus? Wenn sich gerade die SPD im aktuellen Wahlkampf auf Frieden, auf Willy Brandt beruft? War es nicht ein SPD-Minister, der unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen wollte? War es nicht eine Regierung unter Führung der SPD, welche bei ihrer Teilnahme am Jugoslawien-Feldzug jedes Völkerrecht brach? Sind es nicht SPD und Grüne, welche auch aktuell jedwede globale Intervention, von Nahost bis Afrika unter Beteiligung der Bundeswehr abnicken?

Genau deswegen bin ich am Samstag in Ramstein; und in diesem Jahr bereits am Freitag in der Versöhnungskirche in Kauserslautern.

Kommentare

weil selbst ein bedingungsloser flüchtlingsversteher wie ich dem huisken in seiner kritik (zumindest an den fluchtursachen) durchaus folgen kann. insofern habe ich mir sein "kleines" büchlein (ca. 10 €; 140 seiten) zur vertiefung bestellt. hier die interessante inhaltsangabe und eine leseprobe: http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/abgehaun/

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so müssten sich bedingungslose Flüchtlingsversteher eigentlich mißbraucht fühlen.

Und dennoch irgendwie bestätigt, denn Solidarität und Mitgefühl sind grundlegende menschliche Eigenschaften, die uns ein allgegenwärtiger Neoliberalismus, Bellizismus und Globalismus, eine von der Kanzel herab proklamierte Alternativlosigkeit immer noch nicht ausgetrieben haben.

Und wenn Huisken von den westlichen Zerstörungswerken im Nahen Osten und in Afrika schreibt, dann fängt damit alles an, hält es weiterhin an und wird uns daher als alternativlos verkauft.

Ein Ende der Zerstörung ist nicht in Sicht, schon deshalb nicht, weil es politisch und auch großmedial (sog. 4. Gewalt) keine ernsthafte Reflektion und Hinterfragung, keinerlei substantielle Kritik gibt; von grundsätzlichen Konzepten in Sachen "Fluchtursachen bekämpfen" ganz zu schweigen.

mit der solidarität, die ich mir nicht austreiben lassen werde. schon gar nicht von der völkisch-identitäteren afd oder den neurechten. weil letztere für die weltunordnung in letzter instanz (noch) nicht (regierungs-) verantwortlich sind, macht sie -um in bernds bild zu bleiben- noch lange nicht zu politisch-moralisch guten in diesem land. das geben ihre kruden politischen ideen von staat, gesellschaft und internationale beziehungen in keinster weise her. im gegenteil: ihr ziel ist die menschenverachtende bekämpfung von flüchtlingen weit weg von den grenzen der festung europa. insofern sind sie nicht besser als die regierungsmächte, die eine mörderische fluchtabwehrpolitik betreiben. vor diesem hintergrund meint der migrationsforscher bade (für mich einer der besten seines faches in d): "...es geht, über die konkreten Hilfestellungen für Flüchtlinge im Alltag hinaus, um dreierlei: 1. teilen, 2. retten, 3. widerstehen: " 1.: Wir müssen teilen: Spenden ist gut, aber nicht gut genug; denn die globale Krise kommt – nicht nur, aber eben auch – aus der fortschreitenden postkolonialen bzw. neokolonialen Ausbeutung der Armen durch die reichen Länder der Welt. Nutznießer sind wir alle, bis hin zur Schnäppchenjagd nach Waren, von unter Hungerlöhnen gestressten Arbeiterinnen oder von zerschundenen Kinderhänden gefertigt wurden." 2: Wir müssen retten: an und vor den Grenzen der Festung Europa. Hier spielen diverse Bürgerinitiativen mit ihren privaten Rettungsschiffen im Mittelmeer eine wichtige Rolle ...3: Wir müssen widerstehen: gegen Systeme der strukturellen, institutionellen und strategischen Inhumanität. Das führt unmittelbar zu den weiteren Plänen des neuen Abwehrsystems der EU mit ihren „Migrationspartnerschaften“.
und wie bade zu recht konstatiert, dürfen die eigentlichen "Ursachen der fluchtgenerierenden Weltkrise außer Acht gelassen werden; denn eine Systemkrise kann man nicht mit Abwehr und Almosen,sondern nur mit kritischen Systemfragen angehen.http://www.migaz

im letzten absatz muss es heissen: "und wie bade zu recht konstatiert, dürfen die eigentlichen "Ursachen der fluchtgenerierenden Weltkrise nicht außer Acht gelassen werden; denn eine Systemkrise kann man nicht mit Abwehr und Almosen,sondern nur mit kritischen Systemfragen angehen." dazu der link:
http://www.migazin.de/2016/12/19/bades-meinung-menschenrechte-in-gefahr/

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gehe ich mit letzterem nicht nur dahingehend konform:

"dürfen die eigentlichen "Ursachen der fluchtgenerierenden Weltkrise nicht außer Acht gelassen werden; denn eine Systemkrise kann man nicht mit Abwehr und Almosen,sondern nur mit kritischen Systemfragen angehen."

Ob es lediglich eine Krise ist -geht evtl. bald wieder vorbei- oder systembedingt final, wie es nicht nur Robert Kurz immer wieder analysiert hat, das sei (für uns) vorerst eine eher theoretische Frage. Praktisch erodiert die sog. westliche Wertegemeinschaft immer mehr, hat außer diesen zunehmend exekutierten Zerstörungen wohl keine andere Wahl; momentan als Schrecken ohne Ende ...

Das mit den Identitären, den sog. Neuen Rechten und insbesondere hierzulande, das scheint (mir) solange eher als Popanz zu verstehen, wie man politisch-großmedial, seriös-intellektuell keinerlei ernsthafte Hinterfragung eben dieses "rise of the right" anstellt. Die sind jetzt einfach da, und Wir, die Guten müssen sie nun bitteschön bekämpfen;

keine dummen, anderweitigen Fragen stellen ...

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müssen wir uns fragen: sind wir einem Theater-Coup, einer Inszenierung aufgesessen?

Zu den Überlegungen von Freerk Huisken fügt sich dieser lange Artikel von Klaus-Jürgen Bruder bei Rubikon. Habe den Text bislang lediglich überflogen, mir dann allerdings ausgedruckt. Er wird mich, neben anderer Literatur, die nächsten Wochen on Tour begleiten.

Der Ansatzpunkte gibt es viele in diesem Text und es dürfte sich lohnen, den Blick weiten, einzelne Punkte weiter zu vertiefen. Hier nur ein Zitat, weil meinerseits gern auch auf Hardt&Negri abgehoben wird:

Hardt & Negri (2000 S. 225)konstatieren: „Ein Gespenst geht um in der Welt, und sein Name ist Migration.“ Alle Mächte der alten Welt haben sich vereint und kämpfen gnadenlos dagegen an, aber die Bewegung ist nicht aufzuhalten. „Die Grenzen nationaler Souveränität sind durchlässig wie ein Sieb, und jeder Versuch, die Migrationsbewegungen vollständig zu regulieren, scheitert am gewaltsamen Druck.“.

es war ein taktischer doppel-coup

assange teilte mit - die armen können gar nicht kommen, nur die mit geld und studium sind mehrheitlich unterwegs
+ die beliebtheitswerte durften durch den kurzen hauch von wahrheit (der abschottungslinie) nicht völlig als eiskalte monsterpolitik beschädigt werden

so konnte mal wieder ein land von seinen wissenschaftlichen eliten gesäubert werden - die armen und kranken sollen sehen, wo sie bleiben >>> und mal wieder haben ALLE vergessen, dass doch genau der umgang mit den schwachen in einer gesellschaft das WIRKLICHE KRITERIUM zu seiner beurteilung ist

zum glück gibt es menschen, wie prof. bruder, die eine andere menschliche werteskala verinnerlicht haben ...

auch wenn es keinen wirklich interessiert, solange er selbst nicht persönlich betroffen ist ... und froh ist damit auf seine art damit ein wenig "theatralisch" rumspielen zu können, um sich wohl zu fühlen >>> doch genau auch DAS wissen merkel&co. sehr genau und beachten es in ihrer (erfolgreichen) inszenierung

warum geht dies wohl alles so glatt - obwohl ALLE gleichzeitig wissen, es ist nur affentheater?

MERK-WÜRDIG, warum sich für diese frage nur eine verschwindende minderheit interessiert - doch die antwort darauf würde ja mit dem finger auf jeden selbst zeigen müssen ... da ist ein feindbild nach passender wahl doch viel einfacher

>>> und ramstein ist nur eins davon aus dem großen katalog ... und hilft uns forderungen nach veränderungen ANDERER zu stellen - doch bitte nicht an uns selbst ... wäre ja nur klein klein ... und das große epos könnte nicht auf uns strahlen ... und auf den gedanken in uns selbst ein licht anzünden - ich meine ALLE "kleinen" - von denen wir immer träumen, die sich zusammen tun - da fehlt das vertrauen - da ist die unlust auf die unsichtbare + unbeobachtete + unbezahlte arbeit ... ist nur für paar naive spinner, die auch noch den heldenepos verweigern und nur beim zelebrieren stören

ich hab natürlich kein problem mit einem treffen in ramstein

wenn der demo-tourismus jedoch in aktionismus ausartet und das gute gefühl "dabei gewesen" = "gut" zu sein überhand nimmt - so wäre es auch gut vorstellbar, dass jeder teilnehmer (außerhalb seiner teilnahme an einem "werk") ein ganz schönes arschloch sein kann, mit dem man nicht mal lust hat einen kaffee zu trinken ...

und wenn wir es nicht bemerken, dann gibt es zunehmend viele theater-coups - nicht nur das "staatstheater" , sondern auch viele kleine "alternative bühnen" - mit anderen stücken ...

doch ich habe an inszenierungen außerhalb der kunst kein interesse - die sind mir dann im abgleich mit der wirklichkeit zu brutal - da würde mir auch kein spagat helfen - deswegen habe ich diese übungen nicht in meinen alltag integriert, sondern nur für notsituationen parat und bin froh, wenn sie nicht erfoderlich sind ...

warum wohl kommen nach ramstein weniger als zu einem fußballspiel oder rockkonzert?

weil sie alle doof sind?

hmmm ... prof. bruder gehört ja zu den wenigen menschen, mit denen ich gegenseitige wertschätzung durch "wunderbare übereinstimmung" zu den fragen der zeit teilen kann ... und ganz praktisch hat er ja den vorteil einer autoritären prominenz :-))) ... und das ist ein guter grund für mich, ihn häufig zu zitieren;)

"Es ist der Kapitalismus, dessen Spesenrechnung wir jetzt präsentiert bekommen, dessen Kosten wir jetzt zahlen. Wie lange noch? Wie lange wollen wir das noch verleugnen? Der Kapitalismus fragt nicht danach, ob Menschen so leben können, wie sie es müssen, von unfruchtbaren, ausgelaugten Böden, in zerbombten, dreckigen, von Ungeziefer bevölkerten Hausruinen, in menschenleeren, öden, verlassenen Gegenden. Er fragt, wenn er überhaupt fragt, nach dem größten Profit, den er sich überdies noch durch Kriege zu ergattern versucht. "

die personen sind leider für aktuelle nicht mehr verfügbar, aber in meinem kopf noch sehr lebendig:

> „unsere Laufrichtung umzudrehen“ (Thomas Bernhard)
>Rosa Luxemburg nannte das die Wahl zwischen Sozialismus oder Barbarei.
>„Was ist das, was ihr da macht, was ihr da vorbereitet? Das sind doch wohl keine Brandbeschleuniger? Das kann doch nicht wahr sein, dass ihr dazu fähig seid, Kriege vom Zaun zu brechen! Das ist nicht Euer Ernst! Ihr habt aber einen eigenartigen Humor! Uns so in Angst und Schrecken zu versetzen!“ (Frisch 1958)
> Der Kapitalismus kam blutverschmiert zur Welt, wie es bei Marx in seinem Hauptwerk Das Kapital zur ursprüngliche Akkumulation heißt: »von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend«

ps. mitleid ist kein guter ratgeber
"kapitalismus tötet" habe ich in ganz unterschiedlichen stadien und ausprägungen - in völliger freiheit - bestätigen (lernen) dürfen und meinen humor behalten können müssen

"Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht." (brecht)

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leitet bei mir manchmal über in Sarkasmus, Zynismus; weniger in Fatalismus.

Insofern bin ich dann -diskursive, diffamierende Figur- wohl auch nach rechts anschlußfähig. Einfach, weil ich immer wieder (auch oben im Blogtext) behaupte, dass das per guter Definition Böse an sich, weder die AfD noch Frauke Petry, nicht mal der Gauland oder der Elsässer für die von Huisken so genannten Zerstörungen im Nahen Osten oder in Afrika auch nur ansatzweise verantwortlich sind.

Auch nicht für die Nato-Drahtverhaue rund ums Mittelmeer und bis auf den Balkan. Ebenfalls nicht für die Deals mit lupenreinen Despoten und demnächst vielleicht gar mit anerkannten Warlords. Der Schwanz wedelt da sprichwörtlich mit dem Hund und es beleidigt immer wieder die mir noch verbliebene Restintelligenz;

wenn mir Glauben gemacht werden soll, dass das Böse, dass die Bösen sich per Definition um Alice Weidel, Xavier Naidoo & Co. sammeln; während die per staatsräsonaler Definition Guten mit den Zerstörungen wenig bis nichts zu tun haben. Und wenn doch, dann alternativlos gut, versteht sich; laufen mit und führen Befehle aus. Hannah Arendt hat über diese Banalität  ein sehr kontroverses Werk verfasst und das Ranking der Opferzahlen von damals zu (mittlerweile) heute mag anderen, den Guten vorbehalten bleiben.

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aus der Versöhnungskirche in Kaiserslautern.

Ann Wright, die US-Friedensaktivistin war leider nicht anwesend, jedoch per Videokonferenz zugeschaltet. Ihre Familie ist von den Überschwemmungen in Texas betroffen, daher war Ann dort unabkömmlich.

Eugen Drewermann war mir bereits von einer Demo vor dem Amtssitz von Pastor Gauck real bekannt. Drewermann hielt eine äußerst emotionale Rede, die bei mir unter dem Tenor ankam: "Kriege sind Mord, Soldaten sind Mörder, alles andere ist Propaganda in sehr partikularem Interesse".

Auch gute Kirchenleute wurden erwähnt; die Waffen segnen und Heldentode positiv begleiten.

Daniele Ganser habe ich zum ersten Mal live erlebt. Eloquent und oft auch ironisch -wie man das von seinen Videoaufzeichnungen kennt- stellte er einmal mehr dar, welche globalen Interventionen mit Millionen von Opfern der US-Imperialismus allein seit 1945 exekutierte.

Alle drei betönten die Notwendigkeit für die Friedensbewegung, sich international zu vernetzen und nicht spalten zu lassen. Mit meinen Worten: Trojanische Pferde und ander undercovers, false flags etc. sind allgegenwärtig.

Und alle wiesen auf die Kontinuität des Schreckens, der exekutierten Kriegsverbrechen hin; von Bush über Obama bis Trump.

zu ganser fällt mir die rede von conrad schuhler wieder ein, die er im dez. 2016 in kassel gehalten hat und bei "linken" teilnehmern des kasseler friedensratschlags für empörung sorgte. der grund: der schuhler hatte es gewagt, den ganser in seinem referat zu zitieren. so heisst es am ende seines referates:

"Der Text gibt das Referat wieder, das der Autor am 4.12.2016 beim Kasseler Friedensratschlag gehalten hat. Nach dem Referat gab es Kritik daran, den Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser bestätigend zu zitieren. Ganser sei wiederholt bei Veranstaltungen rechtsextremer Kreise aufgetreten. Der Referent schließt sich dieser Kritik an den Veranstaltungsauftritten an, bleibt aber bei seinem Ganser-Zitat. Der Friedensforscher hat wichtige Erkenntnisse über die aggressive Qualität der Nato zusammengetragen und kann weder dem nationalistischen noch dem Querfront-Lager zugeordnet werden."

lesenenswertes referat: Was hat Terrorismus mit globaler sozialer Gerechtigkeit zu tun?
https://isw-muenchen.de/2016/12/was-hat-terrorismus-mit-globaler-soziale...