14 Dez 2017

Jebsen sagt Teilnahme an Preisverleihung ab

Submitted by ebertus

Mag Ken Jebsen nicht den Rudi Dutschke geben? Oder ist diese, vom Portal "Rubikon" vermeldete Absage ein Fake, Teil einer Inszenierung?

Besser agieren denn reagieren; das war und ist oft auch meine Devise. Insofern mache ich mich, diesen Text im Hinterkopf,  gleich auf den Weg zum Kino Babylon, harre der Dinge, die dort -gegebenenfalls auch im Vorfeld- so passieren; oder auch nicht, nun nicht mehr ...

Die Parallelen, wenngleich unter spiegelverkehrter medialer Hetze, diese Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Man kann nur hoffen, dass dergestalt die Verschwörungstheorie nicht irgendwann Wirklichkeit wird; so wie mittlerweile viele andere ... Theorien.

Spiegelverkehrt, denn vor dem Dutschke-Attentat waren es nach meiner Erinnerung die extrem konservativen Medien, insbesondere die aus dem Springer Verlag, welche zur Menschenhatz blasen. Die Konservativen heute dagegen, sie halten sich zu Cause weitestgehend zurück, haben vielleicht gar ihren McCarthy gelernt.

Stattdessen mag man nur mal beim Tagesspiegel, beim Neuen Deutschland oder der Jungen Welt reinschauen.

Wohin soll das führen? Wohin führt das?

Kommentare

Bild des Benutzers fahrwax

Zu einer klaren Unterscheidbarkeit von "Spreu & Weizen" - hoffe ich.

Jebsen wird allseits zu einem Kristallisationspunkt gemacht. Am Umgang mit ihm macht sich systemerhaltendes Geschwätz - alles von und mit ihm lässt sich persönlich (dank Internet) überprüfen - von weiterführendem Gedankengut unterscheidbar.

Wo "Links" zur käuflichen Mogelpackung verkommen ist, wird deutlicher sichtbar......

Die Hasstiraden der erwerblichen "Linken" sagen mehr über sie selbst aus, als über Jebsen und viel mehr darüber, was ihnen "Recht" ist.

Bild des Benutzers Heinz

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Das führt in die Irre;
Oben oder Unten?, das ist hier die Frage.

Links oder Rechts, das ist nur eine parlamentarische Sitzordnung.

Wo die wirklichen Interessen der Parlamentarier liehen, lesen wir HIER: Spiegel Online:

Umstrittener Automatismus Bundestag beschließt höhere Diäten

Bild des Benutzers Raphaela

...ein Fahrwax-Kommentar dem ich mich vollinhaltlich anschließen kann :-)

Bei Jungle World (mag ich nicht verlinken, sorry) gibt´s einen hämisch-eklig-verzweifelten Text zur sichtbaren Fraktionierung der PdL. - Gaaaaanz langsam sind auch in D (ihrer vorletzten Hochburg) die Globalisten in der Defensive. Und sie wissen es! :-B

Was die Diätenerhöhung (@Heinz) anbetrifft haben nur PdL und AfD dagegen gestimmt. Hab mir einige Reden auf Phoenix dazu angeschaut: Da geht´s neuerdings hoch her im BT ;-)

Bin schon sehr gespannt auf die Demo- und Veranstaltungsberichte!

 

Bild des Benutzers Heinz

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Offensichtlich hast du den Hintergrund im Spiegel nicht gelesen und bäst genau so, wie die Afd, Die Linke und die BILD die Backen auf. Die Diäten erhöhen sich automatisch, wie die Renten und die Hartz4Sätze; öffentlich und demokratisch streiten könnte man also nicht um die Erhöhung selbst, sondern um die grundlegenden Berechnungen. Diesen Antrag hat aber weder die Linke, noch die AfD gestellt; die BILD hat nicht einmal auf den Automatismus hingewiesen.

Sowas nenne ich ein polulistisches und verlogenes Pack.

Bild des Benutzers Raphaela

...die Nebeneinkünfte!!!!

Bild des Benutzers Heinz

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Das AfD-Programm

Da grinst die braune Scheiße unverblümt hervor.

Bild des Benutzers fahrwax

Die grinst so dreckig, dass verpeilt-kleinbürgerliche Nasen diesen stinkigen Scheiß für Parfüm von außerordentlicher Qualität halten.

Aber unsereins hält sich wie Sau an der netten Kette (Netiquette für Sprachkundige)......

Bild des Benutzers hadie

Was war denn los auf dem Rosa-Luxemburg-Platz? Der schlechten Stimmung nach zu urteilen, wollte Jebsen wohl nicht der Sandsack in den Grabenkämpfen der Linken sein und wirbt statt dessen im Russenfernsehen für sich selbst und sein neues Buch.

Bild des Benutzers fahrwax

Also so eine Selektion der selektiven Wahrnehmung ist mir echt noch nie begegnet.

Jedenfalls danke ich einmal für diese Bewußtseinserweiterung......

Mein Glaube, man könne mit einem gemütlichen Spaziergang an einem Sonntagvormittag, dem Ankreuzen eines Stückens Papier und anschließendem Mittagessen im Kreise seiner Lieben dazu beitragen, dass die bedeutsamen Dinge dieser Welt einen anderen Verlauf nehmen, war immer sehr gering. Und weniger.
Aber ich habe es nach Jahrzehnten der Abstinenz wieder getan. Gut, schaden kann es, wenn meine Annahme zutrifft, und das tut sie, auch nicht.
Ich weiß nicht, warum es ein "linker" Job sein soll, Kapitalismus mit zu verwalten.
Die "linke" Regierungen von Sozen und Grünen hat mit HIV den Sozialstaat mehr geschleift als alle schwarzen Regierungen zuvor und ist in den Krieg gezogen. In Berlin haben "Linke" die städtische Wohnungen und die Wasserversorgung verscherbelt und den Widerstand des Berliner Wassertisches juristisch und politisch bekämpft.
Aber ich will mich nicht beklagen, weil ich es , wenn ich ehrlich bin, wusste, wie diese finstere Melange aus Neuatlantikern und Altstalinisten, die erstaunlich gut miteinander können, aufgestellt ist.
Bibelfest und arbeitsscheu, wie ich nun mal bin, fällt mir zur Berliner LINKEn nur ein: " und wären auch nur zehn Gerechte in der Stadt, ich wollte sie verschonen" Nun gibt es sicher unter den 4.000 Berliner Mitglieder sehr viel mehr Gerechte und die Macht, sie zu zerstören wie dereinst der Herr Sodom auslöschte, habe ich nicht. Und in Berlin, wo sie caligulamäßig ein Pferd als Kandidaten aufstellen und sich trotzdem der Stimmen der ihnen verbunden Wähler sicher sein könnten, schon gar nicht. Aber das ich mich für die nochmal als Stimmvieh betätige, ist unwahrscheinlich.
Ob der Fall Jebsen, der in Wirklichkeit nur ein Katalyator ist, tatsächlich bewirkt dass sich bei der LInken die Spreu vom Weizen trennt, vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich kann ich es sehr sicher sagen. Sei ich nun Weizen oder nur Spreu.. Ein Wähler dieser LINKEN bin ich jedenfalls nicht mehr.

Bild des Benutzers fahrwax

@ Robert

Deine Ent-täuschungen sind kein Einzelschicksal.

Das Trauerspiel des Verrates von Idealen ist keine Erfindung der LINKEN, bereits SOZEN & GRÜNE Funktionäre haben zuvor fortwährend ihre Anpassungsfähigkeit an die Fressgewohnheiten parlamentarischer Tröge bewiesen.

Ernst Busch verwandelte 1928 seine gleichartigen Erlebnisse des Einseifens in (bisher) zeitlose Reime:

Bei der Reichstagswahl 1928 hatten die Berliner Sozialdemokraten ein saubere Idee: Sie verteilten auf ihren Kundgebungen Toilettseife mit dem Aufdruck: Wählt SPD.

Wir haben unsre Brüder
mit Wahlkampfseife bedacht.
Das tun wir das nächste Mal wieder;
es hat sich bezahlt gemacht.

Wir schlagen Schaum.
Wir seifen ein.
Wir waschen unsre Hände
Wieder rein.

Wir haben ihn gebilligt
den großen heiligen Krieg.
Wir haben Kredite bewilligt,
weil unser Gewissen schwieg.

Wir schlagen Schaum.
Wir seifen ein.
Wir waschen unsre Hände
Wieder rein.

Dann fiel'n wir auf die Beine
und wurden schwarz-rot-gold.
Die Revolution kam alleine;
wir haben sie nicht gewollt.

Wir schlagen Schaum.
Wir seifen ein.
Wir waschen unsre Hände
Wieder rein.

Wir haben die Revolte zertreten
und Ruhe war wieder im Land.
Das Blut von den roten Proleten,
das klebt noch an unsrer Hand.

Wir schlagen Schaum.
Wir seifen ein.
Wir waschen unsre Hände
Wieder rein.

dass eine parlamentarische Linke immer wieder so endet, wie von Busch beschrieben.
Nun sollen sie. Ich denke, dass es mich einfach nichts mehr angeht.

Bild des Benutzers Heinz

->

«HIV» ist eine Krankheit; wovon shreibst du hier?, wenn du ausschließlich deine eigenen Abkürzungen für deinen eigenen Klüngel pflegst, bleibst du in deinem eigenen, selbst ernannten Klüngel und für andere unverständlich.

Wenn es für dich unverstanden blieb - nun, von mir aus. Bleibt es dir halt verborgen.
Wo ist das Problem?

Bild des Benutzers ebertus

in Sachen Kaffeesatzlesen wegen der Absage von Jebsen.

Dass er kein neuer Dutschke sein wollte, das hatte ich oben als primären Grund erwähnt.

Eine Inszenierung ist auch nicht von der Hand zu weisen: diese neuen, systemfrommen Atlantikbrückler der Linkspartei aus der Reserve zu locken, vorzuführen; deren mediale Lautsprecher gleich mit.

- - - - -
 

Der dritte, mögliche Beweggrund kam mir während der Anfahrt zur Preisverleihung ein. Jebsen ist als Journalist ein Profi, spielt nicht zuletzt mit Emotionen und mag diese gar ein Stück weit lenken. Der verbale Schuß der Systemer ging schon damals, via Broder nebst dem RBB nach hinten los; würde ohne den Versuch der Diffamierung Ken Jebsen vielleicht noch heute Platten beim RBB auflegen ...

statt einer der markanntesten und bekanntesten alternativen Journalisten zu sein.

Ebenso ging der aktuelle, verbale Schuß nach hinten los, hat Jebsen via dieser angekündigten Preisverleihung  alles erreicht, was ohne Lederer & Co. und ohne deren (groß)medialem Support in dieser Resonanz niemals möglich gewesen wäre.

Insofern ... und warum auf den bereits am Boden sich windenen Gegner noch einzutreten?

Im Babylon wie ein Filmstar sich feiern zu lassen? Mehr als das Maximum geht nicht!

Und das Häuflein der zehn bis fünfzehn sogenannten Gegendemonstranten war mehr als übersichtlich ...

Was hätte nun noch passieren können - außer dem oben genannten Dutschke-Plot?

Bild des Benutzers hadie

Habe gerade die Kindle-Leseprobe von "Der Fall Ken Jebsen" gelesen. Typische Selbstbeweihräucherung, aber der seriöse Westend-Verlag wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Mittlerweile gehen Ken FM und RT deutsch als Journalismus durch, weil der Rest noch mieser ist. Jebsen ist ein Heißluft-Gebläse, wo einem unterschiedslos wichtige Fragen und Bullshit um die Ohren fliegen. Aber die Klimalügner von "EIKE" kommen mittlerweile auch seitenlang in DuMonts MZ zu Wort. Habe das kritisiert und wurde deshalb heute mehrfach geschmäht und auf Facebook gelöscht. Alles eine Bande!

Bild des Benutzers fahrwax

Das geht aber garnicht, lieber Hadie......

Da bleibt dir eigentlich nur die Auswahl einer verbesserten Flughöhe.

Bild des Benutzers ebertus

ob der Löschung hält sich in Grenzen lieber Hadie ...

Aber Du bist demnächst wohl in guter, immer besserer Gesellschaft. Keine Frage, und von dem gestrigen Abend nehme ich mit, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis zur Sperrung von Jebsen & Co. auch bei Fakebook et al.

Und das via der Entwicklungen in den USA gerade bekannt werdende Thema "Netzneutralität" wird via der Provider schlußendlich auch hierzulande die letzten medialen Alternativen einbremsen. Wir bekommen Verhältnisse wie in den sog. Schurkenstaaten; nur auf ideologisch höherem, guten Niveau.

Bild des Benutzers Heinz

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«Habe das kritisiert und wurde deshalb heute mehrfach geschmäht und auf Facebook gelöscht. Alles eine Bande!»

Sei doch froh; wer bei facebook ist, ist Teil des Problems und jenseits jeglicher Lösung.

Buchtipp: Ingrid Brodnig Lügen im Netz

 

Bild des Benutzers fahrwax

Schade eigentlich, das hier noch keine aktuelle Berichterstattung auffindbar ist.......

Bild des Benutzers hadie

Übrigens - heute wäre Tamara Danz 65 Jahre alt geworden.

Bild des Benutzers ebertus

mehrfach bestätigend genickt und bei Jebsens Hinweis auf diese eher gewaltbereite sog. Gegendemo kurz an den im Blog erwähnten Rudi Dutschke gedacht.

Btw. Gegendemo, so sprechen die "Lügenmedien" (sollte ich nach dem gestrigen Abend als Begriff nun vielleicht doch verwenden), sprechen die Systemmedien von 50 Teilnehmern, hatte ich hier an anderer Stelle 10 bis 15 genannt.

Klar, etwas abseits und nahe dem Liebknecht-Haus standen etwa 50 Menschen um zwei transportable Stromaggregate (wohl für die Lautsprecher) herum. Nur war die Mehrheit davon uniformiert, sprich: Polizisten; wohl um diese neue, neulinke Antifa vor sich selbst zu schützen ...

Bild des Benutzers Heinz

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und hoffentlich an die Gute Alte Zeit des Stummfilms gedacht, als noch ordentliche Schlachten mit Sahnetorte ausgetragen wurden.

Bild des Benutzers fahrwax

Mit dem gebührenden Ernst verbreitet ein Peter Nowak seine (sicher ungewollt, aber köstlichen) endlich auch einmal humorvollen, antideutschen Thesen der reinen Leere via TELEPOLIS.

Ein geniales Dokument überreifer Geistesleistung unter der Überschrift:

Querfront-Projekt endete als Farce

"Doch kurzfristig hatte Ken Jebsen über ihn nahestehende Medien seine Absage erklärt. Es soll hinter den Kulissen Streit über einige der Gäste und Musiker gegeben haben. Nun könnte man sich über das verdiente Desaster eines Projekts freuen, das vom Kampf gegen Israel und den USA lebt. Wenn es eine Querfrontzeitung gibt, die einigermaßen funktioniert, dann ist es die Neue Rheinische Zeitung.

Der klangvolle Name der Publikation, in der auch Karl Marx publizierte, soll nicht täuschen. Heute ist es das Zeitungsprojekt einer kleinen Gruppe ehemaliger autoritärer Linker, die nach dem Ende des Nominalsozialismus nicht mehr links und rechts kennen wollten. Sie hofften, aus der Pegida-Bewegung eine Anti-Nato-Bewegung machen zu können." 

(Die Hervorhebung per Unterstrich erschien mir unumgänglich)

https://www.heise.de/tp/features/Querfront-Projekt-endete-als-Farce-3918874.html

Bild des Benutzers ebertus

die Speerspitze der systemfrommen, natotreuen Antideutschen bei Telepolis.

Bild des Benutzers ebertus

Kommt nun die Zeit  der (vergifteten?) Umarmungsversuche.

Nicht durch die Antifa-Kampfblätter, nicht durch die taz, die FR, das Neue Deutschland nebst der Jungen Welt.

Aber wenn man die Szenerie der letzten Monate dahingehend beobachtet hat, so ist (mir) eines aufgefallen. Die wirklich großen Medien, ob ZEIT oder FAZ, auch die SZ und gar der Spiegel, sie haben sich zur Causa Jebsen im Allgemeinen und zu dieser Preisverleihung im Besonderen absolut zurückgehalten.

Dem Spiegel, der nach meinem Eindruck wie ein Ertrinkender zu jedem populistisch verwertbaren Strohhalm greift, er könnte es als Erster versuchen; wird ihm Jebsen hoffentlich eine Absage erteilen.

Aber die ZEIT, oder die FAZ  dürften bessere Chancen haben, sind beide und auf ihre jeweils eigene Art nicht so verbrannt wie Augsteins ehemaliges Sturmgeschütz der Demokratie, sind als Liberal-Konservative nicht so ideologisch vernagelt. Insbesondere die FAZ hatte mit Frank Schirrmacher doch einen partiell recht unkonventionellen Vordenker, an dessen Blick aus der Höhle man sich ein Beispiel nehmen könnte.

Um einmal mehr auf das in der Jebsen-Laudatio verwendete, leicht variierte Höhlengleichnis des Platon abzuheben ...

Bild des Benutzers Heinz

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Der Spiegel und der Freitag posten beide Umfragen von facebook.

Ein Link auf die sogenannten Sozialen Medien mag ja heute üblich sein, wer dieser Sammelgosse für Abschaum aber auch noch weiteren Platz im Edelmagazin einräumt, geht gnadenlos unter.

Bild des Benutzers ebertus

sind (auch mangels Account dort) kein Thema für mich; bestenfalls im Spott.

Aber ansonsten klar, bis zum Frühsommer 2014 wäre für mich auch der Freitag ein potentieller Gesprächspartner -nicht unbedingt Bündnispartner- für die alternativen Medien wie eben KenFM gewesen.

Nur mittlerweile, nicht ganz so prollig, so aggressiv vielleicht, mag ich Augsteins Freitag in genau diese weiter oben genannte, irgendwie linke, ehemals linke, heute systemfromme neulinke mediale Antifa einordnen.

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verfügt über Inhalte - hin und wieder findeste sogar unverdaute Weizenkörner, lieber Heinz.

Trotz deiner (angesichts ihrer derzeitigen Mechanismen der Verwurstung) verständlichen Verachtung für die (a)sozialen Medien ist nicht dieses Werkzeug pervers, sondern sein gegenwärtiger Gebrauch durch verblödete Nutzer.

Als Ersatz für reale Kontakte produziert dieses Medium asoziale Schwachsinnige, meine ich jedenfalls auch.

Aber......

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Bereits die seltsame Idee, dass der gewerbliche Anbieter von Perspektive ultimative "Wahrheit" verhökert - weil sein beschränkter Blickwinkel ein "professioneller" sei - verkennt die menschliche Begrenztheit von Wahr-nehmungen.

Kommen zu diesen grundsätzlichen Beschränkungen obenauf auch noch die "Pflichten" des Broterwerbs, maximiert sich vorwiegend die Fehlerquote zu Lasten jeder Tiefenschärfe.

Die Produktion von Nachricht unter der, jede "reale" Wahrnehmung überlagernden, Maxime ihrer Verkäuflichkeit erschafft bizarre "Wahrheiten".

Potenziert wird diese Hurerei dann oft auch noch durch die Begrenztheiten einer hierarchisch aufgeblasenen Psyche:

Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, obgleich man doch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.“
Immanuel Kant

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produzierten zwar keine nennenswerten "Erfolge", erlauben aber weltweit tiefe Einblicke in die hochnot-peinliche Verfassung des inquisitorischen Personals auf dem persönlichen Weg zu Wissen & Wohlstand.

Bis hin zur geflissentlichen Exekution von Rassismus:

Bild des Benutzers Heinz

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Wenn du Kant folgst und jeder Entscheidung ein vollständiges Wissen unterlegst, gibt es keine Entscheidungen mehr. Diese Forderung mag ein Elfenbeintürmler wie Kant aufstellen, für das tägliche Leben taugt die nicht und ist also arrogant.

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Heute ist es geprägt von "sicherer Kernenergie", geiler "Automobilität", industrieller Landwirtschaft, permanenter Kriegführung zur Sicherung der Rohstoffe für diese Illusionen einer humanen Entwicklung, die einer globalen Mehrheit niemals zugänglich sein kann.

Unser tägliches Leben auf der Wohlstandsinsel der Seeligen mit der geistigen Armut halte ich für inhumane Arroganz pur.

Du wirfst Steine aus dem Elfenbeinturm, lieber Heinz.

Ich gebe zu bedenken, dass unser besch.......eidener Blick aus imperialen Bunkeranlagen erfolgt, vor deren Außenanlagen permanent verreckt wird......

Die erheblichen Nebenwirkungen "unserer" Lebensweise (wer und was trafen die unumkehrbaren Weichenstellungen???) verengen den Blickwinkel ungemein?

Derzeit spricht vieles dafür, dass die Summe der - wie auch immer - getroffenen Entscheidungen einen kollektiven Suizid nahe legen.

Uns geht's gut sagt das Merkel und verhökert subventionierte Pillen zum Glücklichsein - mit längst erforschten, aber unheimlichen Nebenwirkungen!

Viiiiel weniger ist deutlich mehr - aber sag das mal den pillenfressenden Primaten die ihre Entfremdung als "Wohlstand" betrachten und ihre abnehmenden persönlichen Fähigkeiten für menschliche "Entwicklung" halten, weil sie die Knöpfe an ihren maschinellen Prothesen (hin und wieder) auseinander halten können.

Jetzt brauche ich einen erst einmal Pfirsich, gegen das Aufstoßen.

Und Kant & Werner sollen arrogante Elfenbeintürmler sein......, tssshhh.

Bild des Benutzers Heinz

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Dein Zitat: «„Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, obgleich man doch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.“ Immanuel Kant»

Mein Kommentar dazu: «Wenn du Kant folgst und jeder Entscheidung ein vollständiges Wissen unterlegst, gibt es keine Entscheidungen mehr. Diese Forderung mag ein Elfenbeintürmler wie Kant aufstellen, für das tägliche Leben taugt die nicht und ist also arrogant.»

Was zum Henker hat jetzt dein Geschreibsel mit deinem Zitat und meinem Kommentar zu tun?

Daß wir in einem relativ abgesicherten Teil von Europa leben, ist reiner Zufall und das kann sich rasant ändern. Daß Menschen in anderen Ländern verhungern und geschunden werden, ist nicht unser Verdienst oder unsere (private) Schuld. Du kannst unendlich viele Fälle von Übeln anführen und wirst die nicht alle aufzählen können, es bleiben immer noch welche, die dir verborgen sind. Mit dem Wissen ist es genau so. Du kannst nicht über alles Wissen verfügen, das über eine Sache bekannt ist. Darum wirst du immer mit unvollständigem Wissen deine Entscheidungen treffen müssen. Die meisten Übel, die du hier anführst, werden auch nicht wegen unvollständigem Wissen verübt, sondern trotz des Wissens, wider besseres Wissen.

Das Zitat von Kant war also völlig überflüssig; und ich bleibe dabei: Arrogant.

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von Heinz: " Daß wir in einem relativ abgesicherten Teil von Europa leben, ist reiner Zufall und das kann sich rasant ändern."

Z. B. so: http://www.achgut.com/artikel/uups_besuch_aus_dem_morgenland

- Satire, aber leider nicht wirklich unrealistisch, so ein Szenario.

Bild des Benutzers Heinz

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Ein einziger Kommentar entlarvt die Satire als völlig unreal. Dieser Kommentar bezieht sich zwar nur auf die Amerikaner, und stellvertretend auf Trump, ganz allgemein. Konkret lagern in der Eifel aber noch etliche atomare Sprengköpfe. Unsere russischen Freunde würden niemals zulassen, daß diese Atomwaffen unter türkischen Einfluß geraten.

Dann betreibt Gazprom hier in DE einige Gesellschaften, deren Geschäfte zu schützen wären. Wohl macht Gazprom auch mit der Türkei Geschäfte (vorwiegend notgedrungen, weil die EU-Politiker zu dusselig für Geschäfte sind) aber deshalb läßt sich Gazprom das Geschäft in DE von den Türken nicht stören.

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Das die Dinger in Büchel ausreichen um die umliegenden Aboriginals  Eifeler in den wohlständischen Himmel zu befördern will ich nicht bestreiten - aber real dürften deren mörderische Qualitäten sich längst jedem externen Zugriff entziehen, wie auch die kostenträchtigen Einlagerungen unserer doktoralen Physiker-Kanzlerin in der salztriefenden Asse.

Papiertiger kannste flott verbrennen...., wollte ich nur sagen.

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sie scheinen beide auf in Sachen eines "Wie hälst Du es mit Jebsen"?

Telepolis hat lange gebraucht, ordnet sich nun zunehmend ein. Nach Peter Nowak, von dem es zu erwarten war, darf sich nun auch die mir eher unbekannte Birgit Gärtner via Telepolis  (im Namen von Telepolis?) positionieren.

Schade, weil mich mit dem Heise-Verlag auch fachlich viel verbindet, dessen ct'-Magazin lange Zeit die Standardlektüre für seriösen IT-Journalismus darstellte. Und Telepolis setzte das später auf der gesellschaftspolitischen Ebene fort.

Gehe mal davon aus, dass Chefredakteur Florian Rötzer schon sehr genau weiss, was er tut ...

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rechne ich (bisher klaglos) den imperialfreundlichen, antideutschen Fraktionisten zu.

Dabei kann ich mich auch auf den Herrn Gellermann berufen, wenn TELEPOLIS die "Kriegsgrätsche" macht:

"Woran merkt man, dass eine wichtige Friedensdemonstration naht? Früher konnte man sicher sein, dass sich Jutta Ditfurth mit einer düsteren Warnung meldete. Jetzt hat TELEPOLIS diese billige Kassandra-Rolle übernommen und all den alten Quark von gestern wieder aufgewärmt. Unter der äußerst originellen Überschrift „Der Friedenswinter ist tot! Es lebe der Friedenswinter!“ müht sich deren Autorin Birgit Gärtner damit ab, Ken Jebsen zum 100. Mal zum Antisemiten zu machen, obwohl er keiner ist, reanimiert sogar Henryk M. Broder als Kronzeugen, um dann zu einem irren Vorwurf gegen den jüngsten Aufruf der Friedensbewegung zu gelangen. Der sei: „Ein Versuch, möglichst viele politische Spektren unter dem Dach der Friedensbewegung zu vereinen.“ Ja, dürfen die das denn? Ist der Frieden nicht doch Eigentum einer kleinen, elitären Schicht von Erwählten? Frieden für alle, dass geht TELEPOLIS offenkundig zu weit."

http://www.rationalgalerie.de/kritik/telepolis-macht-die-kriegsgraetsche.html

Bild des Benutzers ebertus

hatte ich bislang noch nicht so auf dem Schirm, die Gärtnerin.

Bild des Benutzers Raphaela

...sind am A***. Ihre Vasallen laufen weg, ihr Kriegsgerät ist Schrott, ihre "Super-EU" eine Totgeburt und im letzten Land, das sie noch beherrschen, unserem, richten die ersten "Groß-Politiker" ihr Fähnchen nach dem "Wind of Change" (z. B. Sigmar Gabriel).

Seit heute steht die türkis-blaue Koalition in Österreich, die Viségrad-Staaten sind also nicht mehr alleine. Dank chinesischer und russischer Investitionen werden sich bald nicht mehr nur Balkanstaaten von den Globalisten-Kriegstreibern abwenden. Es knirrscht überall und immer lauter im unipolaren EU-Gebälk und die Systemlinge von heute sind die Verlierer von morgen.

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OT hier, und dennoch gut so!

Als ich mich am Donnerstag zur Preisverleihung auf den Weg machte, da lachte mich an der S-Bahn ein Plakat an.

Fragt sich nur, wo(mit) diese Führungskraft  ihre Tage aktuell verbringt. Weil doch kürzlich zu lesen war, dass keines der sechs deutschen U-Boote einsatzbereit wäre. Gut so!

.

Bild des Benutzers Heinz

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Ob das Kriegsgerät einsatzbereit ist, oder nicht, ist völlig egal. Die Bundeswehr hat Personalmangel und darum wirbt sie öffentlich um Personal. Der Hintergrund ist, daß vor allem qualifizierte Leute lieber eine ordentliche Karriere in der Wirtschaft machen, als bei der Bundeswehr eine Karriere auf Zeit. Dann scheint sich herumgesprochen zu heben, daß die Soldaten eigentlich nur verarscht werden; siehe:

Brunnenbohren oder Kriegseinsatz?, das war hier niemals die Frage.

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PS: So Schildchen hatte ich die Woche in Lankwitz auch gesehen.

Bild des Benutzers Raphaela

...und für Globalisten-Interessen (z. B. seltene Erden,  Stör-Einfluß auf den "weichen Bauch" Russlands im Süd-Kaukasus und Opium in Afghanistan) verheizt...

Bild des Benutzers fahrwax

kannste maximal gegen die päbstliche Schweizer Garde in's Gefecht schicken, las ich die Tage - und glaube ich sogar.

Mit diesen Kameraden "Brunnen bohren" heißt verdursten lernen.....

Bild des Benutzers fahrwax

bekommen die Sateliten nicht ordentlich angepeilt - wie mein dummes Navi.

(wollte ich mir verkneifen, ging aber nicht....)

Bild des Benutzers fahrwax

Ein Auszug aus einem von 425 Kommentaren zu diesem Mist bei Telepolis der es auf den Punkt bringt:

Die Hetzjagd wurde eröffnet!

"Mit der heutigen Hysterie zur „Querfront“ wird eigentlich versucht, die Bildung einer Einheitsfront gegen die Kriegsgefahr zu verhindern. Dabei deutet vieles darauf hin, dass dieses gezielt durch das Einpflanzen von Einflussagenten in die linke Bewegung auch von außen gesteuert wird. Wer die erbärmliche Show um die Aufklärung des angeblichen „NSU“ mitverfolgt hat, kann nur zu der Schlussfolgerung kommen, das dieser Verein durch den Verfassungsschutz, aus welchen Gründen auch immer, geschaffen und gedeckt wurde, bis zu einem Zeitpunkt, als der Zauberlehrling die Gewalt darüber verlor. Auch in der linken Szene hat der VS offensichtlich seine Agenten und V-Männer erfolgreich installiert. Das Wirken einiger Spitzenpolitiker der Linken, insbesondere in Thüringen und Berlin, deutet ganz deutlich darauf hin. Dass diese Vermutung kein Hirngespinst ist, kann man bei Markus Wolf nachlesen, der bei der Gründung seiner Auslandsaufklärung feststellen musste, dass der parteiinterne Sicherheitsdienst der KPD, der eigentlich die Basis seines Dienstes werden sollte, von Agenten des britischen Geheimdienstes durchsetzt war. Ähnliches scheint sich heute in der linksextremen Szene abzuspielen.
Wenn es den Linken nicht gelingt, solche Einflussagenten und Provokateure zu entlarven und sich von ihnen zu trennen, werden sie sich selbst ins Abseits katapultieren. Dann hätten die Gegner ihr Ziel erreicht und die dringend erforderliche starke Friedensbewegung erfolgreich verhindert. Mit allen daraus resultierenden katastrophalen Konsequenzen für uns alle. Engagieren wir uns, bevor es zu spät ist!"

Bild des Benutzers ebertus

steckt oft mehr Substanz als im Artikel, der Hofberichterstattung.

Im Falle des Heise-Verlages und insbesondere zu "Telepolis" darf man ernsthaft unterstellen, dass die alternativen Medien und gerade KenFM den herkömmlichen (scheinbar) seriösen Kritikern zunehmend gefährlich werden.

Das ist ein massives Konkurrenzverhältnis, bei dem sich Telepolis -wie vorher bereits der Freitag- nun wohl ebenfalls auf die Seite der des Kapitals, auf die Seite der Vorwärtsverteidiger, auf die Seite des medialen Mainstream stellt.

Und Telepolis ist ja nicht eigenständig, nicht seinen Lesern vepflichtet, sondern wird vom Heise-Verlag querfinanziert. Ein Punkt, der einerseits (schnödes kapitalistisches Unternehmen) für sich spricht, andererseits zukünftig noch genauer zu beobachten sein wird.

Bild des Benutzers fahrwax

finde ich 'nicht schlecht'.

So können diese Dummheiten argumentativ beackert werden - solange sie eben nicht als verbindliche Doktrin durchgewunken werden, wie beim Freitag, bei den Ruhrpiloten und den anderen Hausblättchen dieser Dschungel-Depperei.

Zu Lebzeiten von Linksunten bekamen die dort auch keinen Stich mehr, weil sie - ihre Fangtechnik - flott entlarvt wurden.

 

Noch eine Wortmeldung von der antideutschen Abschussliste:

Bild des Benutzers fahrwax

Offensichtlich zur hochinteressanten Bildung von ungewöhnlichen "linker" Fronten mit ukrainischen Nazis - wie jedenfalls RT berichtet:

"Hetzkampagne gegen Kotsaba in Berlin

Ruslan Kotsaba war von der DFG/VK Mitte Dezember 2017 zu deren Bundeskongress nach Berlin eingeladen worden, wo dieser eine Rede hielt.

Der Abgeordnete der Partei "Die Linke", Andrej Hunko, empfing Kotsaba zudem in seinem Büro. Zuvor war es fast zu einem Eklat gekommen, denn so genannte Anti-Querfront-Aktivisten aus Berlin hatten im Internet massiv Stimmung gegen eine Veranstaltung am 13. November im Kommunikationszentrum Wasserturm in Berlin-Kreuzberg gemacht. Dort sollten Kotsaba und der Autor dieser Zeilen auftreten. Sie hatten Druck auf die Leitung des Hauses ausgeübt, die Veranstaltung abzusetzen, was jedoch nicht nicht von Erfolg gekrönt war. Die "Anti-Querfrontler" behaupteten, Kotsaba sei ein Antisemit und der Autor dieser Zeilen ein von Moskau "bezahlter Propagandist". Die Veranstaltung, die schon an einem seidenen Faden hing, fand am Ende aber doch noch wie geplant in einer sachlichen Atmosphäre statt. Sowohl Kotsaba als auch der Autor dieser Zeilen hielten ihre Vorträge und diskutierten mit dem Publikum.

https://deutsch.rt.com/europa/62338-ukrainischer-ultranationalist-angriff-journalisten-ruslan-kotsaba/

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...was schon lange zusammengehört: Die Kooperation von Globalisten mit Faschisten.

Aber sie werden NICHT gewinnen. Die Hoffnung auf den endgültigen Sieg der multipolaren, auf staatlicher Souveränität, Völkerrecht und internationaler Kooperation beruhenden Weltordnung verstärkt sich durch die diesjährige Rede von V. Putin auf dem Valdai-Forum (von einem Serben aus dem Russischen in´s Deutsche übersetzt):

http://vineyardsaker.de/2017/12/16/w-w-putin-rede-im-rahmen-der-valdaj-konferenz/#comment-33831

Bild des Benutzers ebertus

scheint mir beim transatlantischen Freitag auch nur noch geduldet.

Und bei Telepolis wurde er nach meiner Erinnerung -ging wohl um einen in Sachen Ukraine kritischen Dokumentarfilmer- sogar reglementiert, der Heyden-Text mit einer redaktionellen Distanzierung versehen. Da ging es neben anderen Punkten ebenfalls um die Kündigung bzw. Verweigerung eines Raumes hier in Berlin, wo die Veranstaltung stattfinden sollte.

Werde ich morgen mal suchen.

Die (antideutsche) Linke Arm in Arm mit den ukrainischen Faschisten - was für eine Querfront ...

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...ist ein Guter.

"Die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten die Ersten". In einer Welt, die sich täglich vor unseren Augen wandelt werden die einen oder anderen von uns wahrscheinlich noch erleben, daß Leute wie U. H.  geachtete und weithin vernehmbare Journalisten eines erneuerten Begriffs dieses Berufs sein werden und die jetzt noch gehätschelten Lügenverkünder niemand mehr kennen will.

Bild des Benutzers Raphaela

...interessiert den einen oder anderen, der die Antisemitismus-Debatte bezüglich Gilad Atzmon verfolgt hat, das hier:

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/17/schreibt-dershowitz-f...

 

 

Bild des Benutzers ebertus

in Sachen des Telepolis-Artikelsin dem Heyden reglementiert wurde.

Es lohnt sich durchaus, den bereits zwei Jahre alten Text nochmals zu lesen, nicht nur wegen dem dort angefügten Statement der Telepolis-Redaktion.

Auch das Babylon kommt im Text vor, und ebenso -keine Ahnung, wer dort der Sponsor ist- das Haus der Demokratie. In letzterem hatte ich bereits in 2012 an einer Veranstaltung mit dem israelischen Menschenrechtsanwalt Michael Sfard teilgenommen, würde das wohl heute und eben genau dort nicht mehr so stattfinden (dürfen).

Auch und gerade zu Michel Sfard war hier etwas zu schreiben.

"Linke" McCarthyisten sorgen mittlerweile für die reine Lehre, da wie dort ...

Bild des Benutzers fahrwax

Der honorable Harmut-Barth-Engelhart hat nun auch seine Meinung zur Absage von Jebsen mitgeteilt und auch gleich noch die Rede von Klaus Hartmann dokumentiert.

 

Mit „Fake News“ in den Krieg – Klaus Hartmanns Rede zur Karlspreisverleihung an Ken Jebsen

".....für unsere Gegner, die Kriegstreiber der NATO geht die Rechnung auf, wenn SIE – wenn WIR uns in den Stürmen im Wasserglas routieren lassen. Die Menschen, die Ken Jebsen mit seiner journalistsichen Arbeit erreicht, interessieren die Hahnenkämpfe, die Platzhirsch-Hakeleien im linken Ghetto recht wenig. Meiner Meinung hat Ken Jebsen sich richtig entschieden, als er kundtat, dass er sich nicht in diese Rangeleien einbinden lassen will, die ihn nur knebeln, strangulieren.

Nur wenn er mit seinem Internet-Kanal KenFM nicht “verlagert” ist, kann er weiter täglich Millionen von Menschen erreichen und Antikriegs-Positionen öffentlich machen, die von den main-stream-medien mundtot gemacht, zensiert, verfälscht, gerufmordet werden: Daniele Ganser, Willi Wimmer, Eugen Drewermann, Rainer Rupp, Professor Mausfeld,  um nur ein paar zu nennen…  Bei jedem bürgerlichen Journalisten, der es wagen würde und könnte, in der ARD oder im ZDF diese Stimmen in diesem Umfang zu publizieren, würde sich vom Neuen Deutschland bis zur jungen Welt alles jubelnd die Finger wund schreiben mit Lob, Rezensionen, Hinweisen in den täglichen TV-Empfehlungen – nur bei Ken Jebsen nicht, … der wird gerufmordet von TAZ bis FAZ, der verFAZten FR bis zur Süddeutschen, von alter bis junger Welt. Weil ihm die Kapitalschulung Band III fehlt? Weil er den falschen “Klassenstandpunkt” hat?  Bei bürgerlichen Journalisten wie Peter Scholl-Latour hat kein Linker und kein angeblich Linker es gewagt, solche Sperenzchen zu veranstalten, bei Krone-Schmalz auch nicht. Selbst bei  dem BURDA-CDU-Dissidenten Todtenhöfer nicht.  Zu Recht! "

http://www.barth-engelbart.de/?p=200584