16 Dez 2017

Ein Hippiesohn und ein Flüchtling im Gespräch

Submitted by fahrwax

Menschenbilder und ihre Selektion  in gläubigen Gemeinden.

Ein interessantes Gespräch öffentlich-rechtlicher Herkunft, mit dementsprechender Sendezeit weil es ja auch niemanden angeht

Philosophiererei über Kommunisten, Anarchisten und die gängige
Angst vor dem Fremden:

Richard David Precht im Gespräch mit Ilija Trojanow,

Schriftsteller

Überall in Europa feiern nationalistische Parteien Wahlerfolge. Ihr Thema ist die angebliche "Überfremdung" der jeweiligen Gesellschaft. Woher kommt die Angst vor dem Fremden?

Von seinem Gast, dem Schriftsteller Ilija Trojanow, möchte Richard David Precht wissen: Ist die Angst vor dem Fremden legitim oder nur Ausdruck von Vorurteilen und mangelndem Selbstwertgefühl?

Ilija Trojanow, der selbst als Kind mit seinen Eltern aus Bulgarien floh, hinterfragt ganz grundsätzlich die Selbstverständlichkeit von sesshaften Kulturen. Nomadentum und das ständige Zusammenfließen der Kulturen, so der Schriftsteller, bestimmen und bereichern seit jeher unsere Gesellschaften. Die Sorge um die Leitkultur des christlichen Abendlandes sei daher keine Rückbesinnung, sondern entspringe vornehmlich der Angst vor den Folgen des Kapitalismus und der Globalisierung.

Menschen bewerten andere Menschen nicht gleich, sondern empfinden starke Unterschiede zwischen eigen und fremd, zugehörig und nicht zugehörig. Ist die Angst vor dem Fremden also ganz natürlich? Und was sagt Fremdenfeindlichkeit letztendlich über unser Verhältnis zum Eigenen aus? Wer sich des Eigenen sicher ist, der sollte doch eigentlich selbstbewusst auf das Fremde zugehen können, meint Precht. Ist die tatsächliche Ursache von Fremdenfeindlichkeit am Ende eigentlich ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst?

Es scheint so, meint Precht, dass kulturelle Durchmischung vor allem dann akzeptiert und sogar gewünscht sei, wenn sie sich auf Wissenschaft, Musik, Literatur, Film oder Kulinarisches beziehe. Erst wenn eine Gesellschaft tatsächlich mit Zuwanderern konfrontiert wird, scheint es mit der Toleranz gegenüber dem Fremden rasch vorbei zu sein. Welche Verantwortung trägt die Politik in diesem Konflikt?

Precht und Trojanow diskutieren darüber, ob eine Obergrenze für Zuwanderung wirklich eine Lösung ist. Vielleicht, so fragt Precht, diene die derzeitige Afrikapolitik Angela Merkels und Emmanuel Macrons am Ende nur dazu, die Grenze für Flüchtende weit hinter das Mittelmeer zu verschieben?"


https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-182.html

Kommentare

Sorry, ich kann leider nur eines hören, unglaubliche Überheblichkeit und ätzende Säure die in das Selbstwertgefühl der Verlierer geleitet wird.
Beide sind professionelle Selbstdarsteller und sie spielen hier das Stück vom Bildungsbürger der sich süffisant über die Dummheit der tumben Massen gruselt, amüsiert und seinen erhöhten Status, seine intellektuelles Golfhandicap kurz seine Blase demonstriert.
Wohl in Szene gesetzt, geschminkt, mediengeil wie beide nun mal sind, reiben sie sich zum orgiastischen Akt, die niederen Triebe der getriebenen Horde als ihren Fickstab nutzend.

So kommt das bei mir an - wobei ich nach fünf Minuten aufgab und diese Zeilen stattdessen tippe......

Es ist schlicht das Prinzip der Hierarchie, jene die es aus dem Massengrab schaffen, koten sobald sie die nötige Höhe erreicht haben, genüsslich in das Loch aus dem sie stammen hinein - den letztlich sind die beiden genauso Brüder von Dir, von mir und auch von einem Höcke oder einem Gauland - solange jedoch sowohl die einen, als auch die anderen ernsthaft glauben, sie wären von einer anderen Art, ja gar so eingebildet sind, sie wüssten etwas, das andere nicht wissen, (die wissenschaftliche Bildung ist nicht entscheidend für die soziale Gemeinschaft, die Philosophie wäre das MIttel, doch hier tanzt die hohle Birne im Ornat des Großgeistes .......)....

So treiben die Massen ihre Arme aus dem Grab, auf dass sie endlich alles was noch im Licht steht, in die Dunkelheit ziehen - so geschehen - viel, viele Male, und der Trojanow stammelt davon, dass auch im Kriege die Vielfalt ware Blüten treibt - klar, dort wo einen das Bajonett nicht zwischen die Rippen gerammt wird, wo der Salon auch bei Kanonendonner vom Jazz, der Kammermusik und dem erbaulichen Rieseln selbstgefälliger Riten behaust ist, mag das der Fall sein - doch dort findet ein Krieg der anderen Art statt, nicht minder grausam, nur eleganter.

Bild des Benutzers ebertus

von Dir hier mal wieder zu lesen - unnachahmlich ...

Habe bislang nur die ersten 12 Minuten des Videos geschaut, muss jetzt aber weg. Am Nachmittag werde ich mich dann mit Sicherheit wieder einklinken, scheint mir ein Diskurs auf dieser Basis recht zielführend.

ich empfehle dir auch das Buch: "der überflüssige Mensch" - nimm diese Aussagen, ich kann nur sagen, Trojanow wäre nicht auf dem Floß der Medusa gelandet, er hätte ein Beiboot erwischt - und er hätte dann Geld mit den Geschichten jener verdient, die auf dem Floß überlebten.......... - Precht ist ein TV-Ansager, Trojanow ist ein Harlekin der Elendsgeschichte - die beiden sind geradezu exemplarische Elendsschmarotzer - doch natürlich ist das Portfolio reichhaltiger ..... sonst würde ihr Geschäftsmodell ja zu schnell abgerieben.

"Die Leute" das ist z.B. die prechtsche Bezeichnung für Menschen, tausendmal "diese, die, jene Leute" ------ Sprache entlarvt..... ab und an mischt er das Wort Menschen ein, fast erschrocken, wenn ein Leutestakkato voranging.
(mich wundert fast warum die das nicht neu aufgenommen, haben, wahrscheinlich waren sie zu faul, das ist ja auch nicht nötig......... - den Precht brachte kurz danach eine wahre Menschenflut aus seinem Mund heraus....... :-))))))).... -

ich hab es mir dann doch noch angetan..... - doch die Leute kamen wieder...... -

im Übrigen haben die beiden keinen einzigen wirklich interessanten, neuen Gedanken entwickelt, es war der platte Stumpfsinn in intellektuellem Glanzpapier...........

...... Precht outet sich zumindest als zutiefst gewöhnlich, und Ilija gibt kurz zu, das er das Ganze nur als Vehicel für seinen Job betrachtet.

Eindeutig einig sind sie sich dabei, das Schwachsinn totaler Schwachsinn ist, das hätte jeder andere Primat auch getan!

Schön wäre es gewesen, dass sie Protagonisten dieses Schwachsinns sind und sich in ihm bewegen, munter wie Fische im Wasser - und die beiden sind große Fische - zumindest groß genug, mit etwas Vorsicht nicht gefressen zu werden.

Bild des Benutzers Raphaela

...zusammengefasst, Oberham!

Hab die Veranstaltung - aus Versehen - teilweise auch gesehen (Mitte bis Schluß) und mich dann sinnvoller Lektüre gewidmet ("Mit Linken leben" ist gestern eingetroffen und sehr lesenswert).

Bild des Benutzers Heinz

Schön dich mal wieder zu treffen.

.... er ist ein Meister des Plagiats und er vermarket das Elend zum Wohle seiner Kaufkraft, sowohl die Bilder, als auch seine Sprache meist ergaunernd und selten wirklich originär.
Diesem Mann nehme ich keine Silbe ab, die er von sich gibt, er ist der klassische intellektuelle Ausbeuter, Bohemien und Egoist - er hat keinerlei Anspruch, auch nur einem Menschen dem es übel geht zu helfen!
.... und ich fürchte, es gibt keinen der ihn persönlich kennt, würde mir hier widersprechen.

(Ich einige seiner Bücher, da es durchaus interessante Kompendien anderer Gedanken sind - er quatscht von Vermeidung von Vermögenskonzentration, ist jedoch selbst immer in der nähe dieser verortet.)

Bild des Benutzers fahrwax

das die beiden Jungs dich einmal wieder hierher getrieben haben, Oberham. Du fehltest hier, eindeutig.

Das die gewerblichen Schausteller grundsätzlich an ihrem Marktwert herumschrauben. ist ein grundlegendes Dilemma ihrer "Berufung".

Trotzdem, oder gerade darum (?) finde ich ihre Äußerungen dazu geeignet Gedanken anzustoßen, oder mit Schwung zu versehen........

Wie geht es dir? (kommst du hier mit den PN zurecht?)

Bild des Benutzers ebertus

ist  Oberham  hier unter diesem Nick registiert.

Er müsste sich nur damit anmelden (statt das "alt" anzuhängen, weil der ursprüngliche Nick hier noch existiert. Und falls er sein Passwort vergessen hat, es dann (rechts, etwas runterscrollen) neu aktivieren. Soweit die hinterlegte Mailadresse noch gültig ist, wird automatisch eine Mail mit einem Link generiert, über den man sich ein neues Passwort vergeben kann.

Ach, ich fehle nirgends, wahrscheinlich beschweren sich täglich die Kiesel, auf die ich trete......... - wird Zeit mal eine andere Galaxie zu erleben, vielleicht kann man meine Elementarteilchen dort erfreulicher zusammenschustern.

(Aber wer weiß, vielleicht geht ja als Staubversammlung auf dem Mond der Punk sowas von ab und die lachen sich täglich krumm über das irdische Gruselkabinett, Mondschüttelstaub soll ja auch Astronaut Armstrong gekitzelt haben - sofern der je dort drüben war..... (hat er das nicht erzählt?) (Ich liebe Klammern)).

... im Übrigen bin ich noch immer subjektiv gesund (im Sinne der menschlichen Taktvorgabe psychisch vollständig morbide).

Die subjektive Gesundheit wünsche ich euch Allen, möge nix wehtun, das Wasser klar und sauber sein, sowie was euch schmeckt so wenig verseucht, wie es noch geht.
Demenz ist, denke ich eine gesunde Art des Verstandes der Kraft seines Herzens zu entkommen - mein Tipp, ihm schon vorher die Ausweglosigkeit menschlicher Sozialtaktung klar zu machen, dann bleibt er bei Dir und Du kannst mit ihm die Welt erleben, ohne den Weg nach Hause zu vergessen.

Bild des Benutzers fahrwax

das deine (nur die uns bekannten leider) Ansichten & Thesen, bei bisherigen termitischen Treffen regelmäßig  dabei waren.

Das mit dem vermissen deiner Person ist kein höflich-dummes Geschwätz.

lieber werner,
vielen dank für den hinweis auf diesen dialog im fernsehen.
ich mag die jungs alle beide, besonders aber den wahldeutschen trojanow.
precht hatte die undankbare aufgabe, provozieren zu müssen und dabei
auch unsinn aufzutischen.

Bild des Benutzers fahrwax

ist mein zweiter Vorname. Wer noch nie Unsinn verzapft hat, war noch nicht oft genug 'bei Tisch'?

Bild des Benutzers Heinz

Zuerst einmal das Video auf YouTube, weil es sonst gesperrt ist:

Richard David Precht | Angst vor dem Fremden? 03.12.2017

Die altehrwürdige Methode der Dialektik hat die Eigenschaft, alle anderen Möglichkeiten auszuschließen, ist also von Haus aus beschränkt. Die Fuzzy-Logik wurde nach der Dialektik entwickelt und quantifiziert die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen.

Verlasse ich einmal die Enge der Dialektik und frage hier in die termitische Runde ganz allgemein:

«Was wäre, wenn wir offene Grenzen hätten?»

.... sieht man doch schon wundervoll, exemplarisch, an Europa.
Der Sklave kommt zum Lohn, ohne behindert zu werden (ganz primitiv, dort wo das Gras wächst und die Wasserstelle gluckst, versammelt sich das Leben...... - einzig der Mensch hat es komplexer organisiert - einst erkannten manche die Möglichkeit, andere für sich die eher unerquicklichen Dinge zu erledigen, ihnen das Wasser zuzutragen, die Speisen ebenso, ja sogar die Liebe, den Wein und den Gesang........ - wobei der clevere Ausbeuter singt auch selber gerne - siehe Berlusconi ......).

Früher transportierte man afrikanische Sklaven, heute lässt man sie von ihren Clanführern terrorisieren und ihren Kontinent selbst ausbeuten (in den Kolonien wurde immer die Frage gestellt, sollen wir die "ansässigen Wesen" ausrotten, sollen wir sie in Ketten zur Arbeit zwingen, oder können wir es hinbekommen, dass uns freiwillig und vielleicht sogar mit einem Lächeln auf den Lippen ihre Lebenskraft opfern.... indem sie ihren Lebensraum kräftig und rücksichtslos ausbeuten...... - meist wurden es Zwischenlösungen, kleine Gruppen lachten am Ende, heute eine winzige Gruppe - das sind die Clanchefs die ihre Völker abschlachten lassen, im Dienste der globalen Wirtschaftsinteressen - alles schon millionenfach plattgeredet..... - dazu nur, hierzulande wurden die Einheimischen ja in der Wirtschaftswunderwelt tatsächlich zu lächelnden Idioten, sie sind es immer noch in der Doppelfunktion, Arbeitstrottel und Konsumidiot! Ich mag keine charmante Ausdrucksweise, da die menschliche Gesellschaft mit jedem Tag widerlicher wird, fehlen mir vielmehr inzwischen die Vokabeln, dieser Widerwärtigkeit gerecht zu werden!)

Offene Grenzen würde es in einer anarchischen und sozialen Gesellschaft der reflektierten, intelligenten Lebewesen nicht geben, da es schlicht nirgends Grenzen gäbe, ja das Wort nicht existierte!

Der Mensch hätte die gegenseitige Hilfe genial gestalten können - er wählte einen anderen Weg, den der Selbstvernichtung.

Bild des Benutzers fahrwax

Wolf Wetzel hat da neulich prägnantes zum "dürfen müssen" abgesondert:

"Wenn alle nur noch dürfen, muss etwas Schreckliches passiert sein – im Kopf.

Eigentlich gibt es seit ein paar Jahren nur noch Diener und Dienerinnen im Selbstoptimierungsmodus. Alle wollen dürfen, bis zum Abwinken. Alle suggerieren eine Freiwilligkeit, dass man sich fragt: Wo leben die eigentlich? Ist das jetzt das Paradies, bereits auf Erden? Haben diese Menschen keinen Chef mehr, der ihnen sagt, was sie tun müssen? Der ihnen sagt, dass Du gehen darfst?

Es gibt eine merkwürdige oder ganz und gar nicht merkwürdige Paradoxie: Je herrschaftlicher, je post-feudaler die Verhältnisse werden, je unerbittlicher diese durchschlagen, je ohnmächtiger sie an- und hingenommen werden, desto „freiwilliger“ muss, pardon, darf man sie performen.

Ich habe Ohnmacht, Feigheit und Anpassung noch nie so glücklich und selbstbestimmt gesehen, wie dieser Tage."

Wolf Wetzel 6.12.2017  https://wolfwetzel.wordpress.com/2017/12/16/du-darfst-muessen/

Und er zitiert dann Aus dem Album: Keine Nacht für niemand, 2017 von Kraftklub:

 

 

... in Chemnitz haben sie Bakunin geschnappt...... (nach dem Dresden - Reinfall...) - bald sind Chips im Hirn, dann ist endgültig Schluss mit Widerstand - schon komisch, wie nah die ekligsten Zukunftsvisionen immer an die Realität heranreichen. (ich denke das malten sich doch phantasievolle Artgenossen schon vor hundert Jahren aus...... - sehr konkret dann in den 50er - 70er Jahren des letzten Jahrhunderts....)

Bild des Benutzers fahrwax

Danke für das Einsetzen vom Video, Heinz.

Was wäre wenn die Grenzen offen wären, kann ich nicht wirklich beurteilen - ich habe diesen Unsinn noch nie akzeptiert.

Unbeschadet über fremdbestimmte Linien zu gelangen ist für mich derzeit eine Frage persönlicher Geschicklichkeit......

Bild des Benutzers Heinz

->

In allen älteren deutschen Städten findest du Wallanlagen und Stadtmauern. Die dienten der (sozialen) Sicherheit gegen das umliegende Raubritterthum.

Nun denke dir die heute bestehenden Grenzen einfach mal als weitere Entwicklung dieser Schutzwälle. Das bedeutet, wir haben die damals notwendigen Grenzen (noch) nicht überwunden, sondern stecken mitten in einem Entwicklungsprozess, Geschichte genannt, der irgend wann einmal die Grenzen überflüssig macht.

Bild des Benutzers fahrwax

lebt durch ihre Feinde. Die Abschottung gegen das pöse außen stabilsiert die Widersprüche im Inneren ganz enorm und begründet gleichzeitig alle dämlichen Regeln einer Schutzgeld erpressenden Obrigkeit.

Mir erscheint bereits die Abschließerei von Haustüren als eigentlich unvertretbares Mißtrauensvotum - sichtbar von innen und von außen.

Aber ich propagiere ja auch fortgesetzt die Klauerei als soziales Mittel der Erreichung von Verteilungsgerechtigkeit.

Meine Türe steht nicht offen (würde zu kalt), doch sie hat kein Schloss.
Kommt aber keiner zum klauen, da ich nichts habe, was andere gerne hätten - und meine Lebenszeit kriegt keiner, es sei den einer möchte mich abmurksen - dazu besteht allerdings wohl kein Anlass.

im Übrigen müssen sich Politiker gut bewachen lassen, da hier sehr wohl Anlass bestünde, nehme ich an ;-)......

Insofern, alleine schon die Leichtigkeit meiner Freiheit, übersteigt das Milliardenvermögen anderer um ein Vielfaches an Schönheit und ich behaupte ganz frech - auch Erhabenheit (Vermögen sind nicht erhaben im Gegenteil sie sind praktisch die Kothaufen, welche der Materialismus auf die Köpfe ablässt.)

Bild des Benutzers Heinz

->

Inzwischen schließe ich meine Tür ab

Mir geht es ähnlich, wie dir. Außer vielen Büchern (für die sich sonst keine Sau interessiert) habe ich nichts. Doch eines Tages war ich morgens sehr früh um fünf ins Bett gegangen und um zehn stand der Schornsteinfeger im Raum, machte Licht und sich selbst am Ofen zu schaffen. Erst, als ich im Halbschlaf irgend was brabbelte, merkte der, daß er nicht allein war.

Das kommt mir nicht mehr in die Tüte – BASTA !!!

 

PS: Oberham, du kannst jetzt zwar antworten, Bernd muß deinen Kommentar aber dann noch freischalten – und Bernd ist jetzt beim Jugoslawen hamham. Ich empfehle dir also, dich hier im Termiten-Turm anzumelden, das ist dann für alle Beteiligten etwas einfacher.

Bild des Benutzers Heinz

->

Mit dieser Meinung stehst du nicht allein in der Welt. Die Mafia und die Drückerkolonnen der Versicherungen vertreten sowas auch. Die wären ja voll pleite, wenn alle Leute ihre Türen abschlössen und niemand rein ließen.

Bild des Benutzers fahrwax

hatte ich noch nie überraschend in der Bude stehen und der Büttel von der GEZ traute sich (vor Ewigkeiten) nicht herein, weil sogar mein Köter da fies vor war.

Dafür aber mehrfach in den letzten Jahren die amtliche Büttelei - einmal auch ne bewaffnet-uniformierte Horde die mein geschlossenes Weltbild (beinahe) in Bedrängnis brachte.

(ich hatte dir glaub' ich mal persönlich davon berichtet und mag hierorts nicht näher darauf eingehen.....)

Ich schmiede halt an meinem Glück, weil heiße Eisen auch ungewollte Wärme abgeben (is Physik!).

Bild des Benutzers ebertus

Mit einem Widerspruch wurde Trojanow von Precht relativ zu Beginn konfrontiert.

Wie kann es sein, dass Trojanow das Recht beispielsweise der Inder akteptiert gegen die (westliche) Überfremdung sich zur Wehr zu setzen, während er es den Europäern in dieser Form nicht zugestehen wollte?

Trojanow antwortete eloquent, aber eben auch relativierend und verwies dabei auf die unterschiedlichen Größenordnungen dieser Überfremdung. Den historisch via Imperialismus und Kolonialismus (Beispiel Indien) unterworfenen Ländern wollte Trojanow einen größeren Widerstand zugestehen, als den Europäern, wo die aktuelle und wohl auch erwartbare Überfremdung minimal sei.

Das kann man so sehen, bleibt es eine Art subjektiven Rankings, bar jeder allgemeinverbindlichen, allgemein anerkannter Skala dahingehend, was "Überfremdung" denn nun sei, wie dieser Begriff vergleichend (relativierend ...) einzuordnen wäre.

Sorry, das ist mir, eher mathematisch-naturwissenschaftlich denn philosophisch determiniert, einfach zu wenig.

Paul Collier geht in seinem Buch "Exodus" (eine Empfehlung von PLEIFEL) bereits 2012/13 -also Jahre vor dem bisherigen Höhepunkt der aktuell so erkannten Flüchtlingskrise- wesentlich konkreter, wesentlich faktenreicher, belastbarer in den Details mit der Thematik um. Manche nennen Collier einen Neoliberalen, mag da etwas d'ran sein. Nur hätte ich anders herum und mindestens genauso detailiert zu allen von Collier aufgeworfenen, stringent vertieften Themenkreisen:

# die Einwanderer (Flüchtlinge, Migranten etc.)

# die Einheimischen (schon länger hier seiende)

# die in den Herkunftsländern Zurückbleibenden

eine belastbare Gegenposition gelesen. Trojanow jedenfalls leistet das bislang nicht; und ein wenig gehe ich da schon mit der hier von Oberham geübten Kritik an dem Literaten konform.

Bild des Benutzers Heinz

->

In Indien kommt ja noch die islamische Überfremdung zu den ca. 600 bestehenden Religionen hinzu, die weit vor der Kolonialbesetzung begann und auch heute noch erhebliche Konflikte generiert. Allein das Massenabschlachten von ca. 1 Million Menschen bei der Trennung von Indien, Bangladesch und Palistan ist karmisch überhaupt noch nicht bewältigt.

Aber ein Buch, in dem die kolonialisierten Eingebohrenen (politisch korrekt) bemitleidet werden, verkauft sich mit Betroffenheitsfaktor eben sehr viel besser, als dürre Fakten.

Für Afrika gilt das auch. Dort gibt es seit dem Ende des Kolonialismus genügend gut ausgebildete und qualifizierte Ökonomen, die ihr Land entwickeln wollen. Sie scheitern regelmäßig an der Korruption ihrer Politiker, die lieber lukrative Geschäfte mit korrupten ehemaligen Kolonialherren machen, als ihr Land selbst zu entwickeln.

Nur so am Rande - ich fürchte Ilija hat bezüglich Indien kaum einen Schimmer, ebenso Precht. (Beide sprechen keinen einzigen, auf dem Subkontinent beheimateten Dialekt, waren bestenfalls mal für einige Wochen im selben Gebiet.)

Ich kann selber keine Silbe über die Menschen dort verlauten lassen, nur eines, dort gibt es extrem viele Arbeitssklaven, die dafür geschunden und gequält werden, Zeug für hiesige Konsummassen zu produzieren.
Die hiesigen Konsummassen geben sich da sehr betroffen und verurteilen das zu tiefst, kaufen aber gerne mit Rabatt.
(ich behaupte selbst bei 90% Rabatt für das Zeugs, machen noch ein paar ihren Profit....- niemals Profit, sondern nur einen elenden Lebenstag gibt es jedoch für jene, die das Zeug zusammensetzen, nähen, wieder auseinander nehmen (die Abwacksklaven von Chittagong - wenn auch Bangladesch, so gilt doch dort das gleiche Prinzip wie in Indien.... - oder eben auch Afrika).

... und ja, Menschen die das ändern möchten haben keine Chance, da sowohl die westliche Politik, als auch China, als auch die jeweils einheimischen Ausbeuter keinerlei Interesse an einer sozial- solidarischen Gesellschaft haben.
Die entwürdigte, gequälte Kreatur, sie lässt sich leichter ausbeuten, sie ist das bevorzugte Nutzwesen des Establishments.

Der intellektuelle Zirkus, er gaukelt uns nur eine Art von Pseudohumanismus vor, den seine Protagonisten gehen mit dem Establishment ins Bett, sie lassen sich gemeinsam von den Sklaven ihre Lustzonen verwöhnen und passen gut auf, dass ihnen keiner die Laune verdirbt!

Es ist so simpel - es gilt der kategorische Imperativ des LEBENS - beanspruche nie mehr, als jedem deiner Art zugestanden werden kann, ohne dass man einem anderen die Lebensgrundlage entzieht, bzw. sich und der ganzen Art die künftigen Lebensgrundlagen.

Precht und Ilija - sie dürften alleine durch die Verfrachtungsorgien ihrer ach so unersetzlichen Intellektbodies mehr Dreck in die Atmosphäre pusten lassen, als 1000 von uns.

Bild des Benutzers Heinz

->

Das eigentliche Dilemma ist ja nicht, daß Trojanow eine gut lesbare Geschichte für bestimmte Möchtegernintellektuellenschichten der Bevölkerung schreibt, sondern, daß dieses aktuelle Dilemma der sozialen Verwerfungen in der gesamten Welt schon lange bekannt sind, also erkannt wurden.

Das stand am Beginn des Jahrtausends etwa wörtlich in einer Druckschrift der Bundesregierung:

Das Internet beschert uns
ein dauerhaftes soziales Problem,
oder eine andere Gesellschaft.

Das Problem haben wir, die andere Gesellschaft (noch) nicht.

Seit 2005 erleben wir Mamma Dilemma, die vorgibt, die Berliner Republik Deutschland BRD zu verwalten und nichts tut, Politik einfach verweigert und ausschließlich ihren eigenen Machtanspruch gegen jegliche politische und soziale Entwicklung verteidigt.

Bild des Benutzers fahrwax

verstehe ich garnicht (klar fremdle ich gelegentlich morgens vor dem Spiegel, wenn mich die Ruine daraus frech angrinst).

Mir unbekanntes macht mich immer neugierig - bringt meine Systeme auf Leistung und durchblutet die Birne ordentlich.

Koloniale Raubzüge, aber auch interne Briganten nutzen und befördern bis heute bestehende soziale Konflikte ihrer Beutegebiete.

Fremdenangst ist dabei eine nützliche Taktik zur Aufspaltung, ein "hilfreiches" Erziehungsprodukt?

Bild des Benutzers Heinz

->

Mit dieser Meinung und mit diesem Verhalten negierst du natürlich die gesamte fatale Geschichte und Sozialstruktur unserer Vorfahren.

Dazu eine Geschichte, das könnte ja fast eine Weihnachtsgeschichte sein.

Es begab sich zu der Zeit, da in Germanien noch keine Könige und Kaiser residierten, daß jeder Hof sein eigenes Reich war. Um den Hof herum war Allmende, Heide, Hardt (Schweiz: Hard). Eines schönen Tages reklamierte ein Hofherr bei seinem Nachbarn:

«Dein Schaf hat auf meiner Weide gefressen.»

Das war natürlich ein schöner Anlaß für einen ausgiebigen Streit. Fortschrittlich und aufgeklärt, wie die beiden Nachbarn waren, einigten sie sich auf einen Ausgleich, eine Hammelkeule. Das gefiel aber der einen Kunigunde nicht und sie schimpfte:

«Bist du ein Mann oder ein Waschlappen?,
Geh' und fordere die Hammelkeule zurück.»

Der Hofherr schlich sich zu seinem Nachbarn und schilderte ihm die fatale Situation.

«Du sitzt bei deiner Kunigunde doch wohl nicht unterm Tisch,
wir betrinken das mal ausführlich - prost!»

Einige Zeit später, der Hofherr war bereits unter den Tisch gesoffen,  erschlug der Nachbar den Hofherrn, ritt zu dessen Hof und sagte der Kunigunde dort:

«Dein Männe hab ich erschlagen
und du bist jetzt hier die Magd.»

Fremd sein ist also ein kulturelles Erbe.

 

 

Bild des Benutzers Raphaela

...der Evolution: Frühmenschen, die arglos auf alles Fremde zugegangen sind haben sich damit i. d. R. aus der Reihe potentieller Vorfahren gekippt.

Auch heute ist es normal, sich mit Mitgliedern der eigenen Familie, des Freundeskreises, der Region bis hin zur Sprachgemeinschaft graduell stärker verbunden zu fühlen als mit Fremden.

Und leider haben wir aktuell eine Situation, in der Arglose wieder besonders leicht zu Opfern werden. Von daher bin ich froh, daß uns nicht nur die abgeschlossene Haustür vor uneingeladenen Besuchern schützt sondern zusätzlich ein etwas größerer, ziemlich dunkler (= gefährlich aussehender) Hund.

Bild des Benutzers fahrwax

Hinkende Weihnachtsgeschichten mit ohne Kaiser & König, zwar Allmende - aber Hofherren mit eigentümlichen Schäfchen, da ist die Mordlust des Selberfressens bevor alle gesättigt sind ein integrativer Bestandteil.

Von der Aneignung der Allmende bis zur Kürung des geschicktesten Räubmörders zum König ist es dann nur noch ein Katzensprung. Damit der Ober-Raubmörder nicht so nackig dasteht, stricken ihm die verlogensten Geisteskünstler des Reiches noch flott einen schicken Kittel aus "westlichen Werten" und schon haben seine mitfressenden Leibgarden eine ansprechende Grundlage für alle metzgernden Tätigkeitsfelder und die Gröhlerei von der Überlegenheit der eigenen Bande. Wenn dann die allerbest gefütterten Chöre noch pausenlos das unverzichtbare Liedgut vom "uns geht es gut" tremolieren, sind wir schon in der Legende von der gloriosen Jetztzeit angekommen.

Ein blödes Märchen von Weihnachten.......

"In diese Identitätsspiele ist immer diese symbolische Machtdimension eingeschrieben. Macht und Dominanz kommen zu Identität nicht dazu, sondern sind Konstitute von Identität, vor allem jener selbstaufwertenden Identität, die das westliche Denken so prägt. Im Zusammenhang mit den Diskursen zur Gefährlichkeit der Geflüchteten - Terrorismus, Sexualität - kann man dies wunderbar beobachten. Europa befindet sich aus mehreren Gründen in einer grundlegenden Krise und inszeniert sich unter Ausblendung, oder sagen wir lieber im Spiegel der Toten im Mittelmeer, die dort ihr Leben als direkte Folge europäischer Grenzpolitik verloren haben, als Ort des auserwählten Guten, der Werte, als Hort der Geschlechteregalität, zynischerweise der Menschenrechte und im Lichte und Spiegel einer ausgeprägten und zunehmenden sozialen Ungleichheit doppelzüngig als Raum der Gerechtigkeit. Für diese Inszenierung brauchen wir die Anderen, ihre Hässlichkeit, ihre Gefährlichkeit, ihre Unzivilisiertheit. Auch deshalb wird so intensiv und ausgiebig über Geflüchtete gesprochen - ein wunderbares Feld der Krisenbewältigung."

https://www.rosalux.de/publikation/id/14837/warum-migration-provoziert/

Bild des Benutzers Raphaela

...wird es dich ja freuen, daß die guten TM Anarchisten jetzt zur Hatz auf Polizisten als Vertrter der bösen TM Staatsmacht aufrufen. Mit Fotos und Bitte um Angabe der Privatadressen, damit man sie und ihre Familien auch zuhause "überzeugen" kann. Einem Zuhause übrigens, das meist weit außerhalb der Städte liegt, in denen sie arbeiten müssen, sich aber keine Wohnung leisten können.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article171699838/Linksextremiste...

Und wenn dann alle Polizisten "überzeugt" wurden, zukünftig zuhause zu bleiben, alle bösen TM AfD-Mitglieder und -Politiker sowie alle weiteren Nicht-Linken und Nicht-Anarchisten zur Nichteinmischung in die weiteren Entwicklungen "Überzeugt" wurden, dann wird eeeeendlich alles gut, nicht?

Bild des Benutzers Raphaela

...kann man das geliebte "revolutionäre Subjekt" in Aktion sehen (wenn man die Rubriken anklickt und dann die Lupe zum Vergrößern des jeweiligen, revolutionären Subjekts). - Stolz, Zukunft und Hoffnung der "Bewegung", diese "engagierten", jungen Menschen, die u. a. Autos von "kapitalistischen" Pflegediensten und den ambulanten Praxiswagen der Tierärztin angezündet haben, die u. a. kostenlos Hunde von Punkern und Obdachlosen behandelt (hat). - Bravo!

https://www.polizei.hamburg/g20-fahndungen/10027864/g20-fahndungen-c/

Bild des Benutzers fahrwax

ersetzt keineswegs den Kant.

Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

Immanuel Kant

(erwähnte ich erfolglos bereits mehrfach - sollteste aber mal ran)

Das von dir hier verbreitete Liedgut folgt unverdrossen Aufgabenstellungen deren Not-wendigkeiten dir bisher leider nicht zugänglich sind?

Wer und was präsentiert dir denn eigentlich den unglaublich gefährlichen "Schwarzen Block" als gefälliges Feindbild?

Soros darf's in deiner Vorstellungswelt ja nicht nicht sein......

"Der aktuelle Rassismus ist der Versuch, die in die Krise geratene weiße Vorherrschaft zu stärken. Bedroht ist die Selbstverständlichkeit, die unhinterfragte Legitimität der Vorherrschaft Europas in kulturellen, künstlerischen, zivilisationsbezogenen Fragen, und die Assoziation dieses Europas mit Whiteness. Das Aufflammen von Gewalt und anderen rassistischen Praktiken und der sogenannte Rechtspopulismus sind also Ausdruck von Krisenhaftigkeit, Ausdruck davon, dass ein Kampf als notwendig angesehen wird, der die Verhältnisse so wieder herstellt, wie sie in der Phantasie dieser Leute schon immer gegolten haben.

.............

Das Bedrohungsgefühl könnte durch die Infragestellung der Privilegienverhältnisse thematisiert werden. Aber die derzeit zu erlebende Reaktion ist das Gegenteil, ist diese allgegenwärtige Gewalt und die paradoxe Wut auf die Leiden Anderer. Wir, die wir geopolitisch privilegiert sind, verzeihen den Flüchtlingen, dem «Abfall der Weltordnung», wie der Soziologe Zygmunt Bauman es formuliert hat, - eine Ordnung, die nicht unwesentlich von westlichen Akteuren und Instanzen errichtet wurde und von der der Westen unermesslich profitiert -, wir verzeihen den Flüchtlingen nicht, dass sie leiden und uns mit ihrem Leid in den gut eingerichteten Vierteln unseres Wohlstands im wahrsten Sinne zu Leibe rücken. Deshalb müssen sie dämonisiert, herabgewürdigt und letztlich entmenschlicht werden.

Das entstammt auch noch dem obigen Link: https://www.rosalux.de/publikation/id/14837/warum-migration-provoziert/

Verzichte doch ruhig weiter auf die eigenständige Denkerei und arbeite weiter an deiner Karriere als Ghostwriterin - willfährige Büttel werden überall händeringend gesucht...., schon immer.

Bild des Benutzers Raphaela

...ich dann mal als Stellungnahme zur von dir favorisierten Seite bei den G20-Krawallen und des "Outings" der Privatadressen von Polizisten.

- Keine Überraschung.

Bild des Benutzers fahrwax

ist deutlich im Vorteil. Deine staatstragenden, gewaltverherrlichenden Gesänge der Gewaltmonopolisten sind mir zu schrill und zu braun.

Deine Szene ist bei der Zurückschießerei bis Stalingrad gekommen und unsereins durfte immer den Kolateralschaden abgeben -  weil ihr Büttel so rational rücksichtsvoll und nazional seit und die schreckliche Gefahr immer von Links kommt.

So einen Schwachsinn kannste gern in euren Gazetten verbreiten und ein Tränchen, oder ein Ei darüber hauen.

Mein Mitleid kanste haben - aber nur für deine verpeilte, geschichtsvergessene Geisteshaltung.

Die Gewalt kriecht aus reaktionären Ärschen - von Kaisers und Noskes, Adolf's & wie auch immer das herrschende Pack sich gerade titulieren mag und welche Deppen ihm gerade huldigen.

Ich stehe auf "Öffentlichkeitsfahndung" - zweifelsfrei!

"Klar, es kam in Hamburg zu Gewaltexzessen – nur gingen die nicht von den Gipfelgegnern aus, sondern von der Polizei. Im Rückblick muss man das wohl als Dammbruch bewerten. Dass die Schläger in Uniform ungestraft davonkommen, scheint wie ein Signal an die Kollegen im Lande gewirkt zu haben. Knüppel aus dem Sack!

Inzwischen prügelt der »blaue Block« entfesselt drauflos. Am 2. Dezember attackierten Beamte in Hannover bei den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag einen Blockierer so heftig, dass er einen offenen Unterschenkelbruch davontrug. Selbst das ließ sich noch toppen. Am 9. Dezember wurde bei einer Demo in Göttingen, die gegen die G-20-Razzia fünf Tage zuvor gerichtet war, der Ordner Marian Ramaswamy in die Bewusstlosigkeit geprügelt."

Ein Video, das im Internet kursiert, zeigt das. Ein Beamter schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht, er wird zu Boden gebracht und fixiert, obwohl er röchelnd um Hilfe ruft. Dann wird Marian, bereits nicht mehr bei Bewusstsein, wie Vieh hinter die Polizeikette geschleift. Das Video erinnert an Aufnahmen von Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA.

Amnesty International forderte am Sonnabend, die Kennzeichnungspflicht für Polizisten müsse in allen Bundesländern (und nicht nur acht) gelten. Man befürchte, dass Verfahren, die nach G 20 gegen Polizisten eingeleitet wurden, an deren fehlender Kennzeichnung scheiterten. Wie wäre es mit einer Öffentlichkeitsfahndung?"

https://www.jungewelt.de/artikel/323758.fahndung-des-tages-der-blaue-block.html

Bild des Benutzers Heinz

->

Du brauchst gar nicht mit den Geschichten der Migration abzulenken versuchen. Bei dem Märchen handelt es sich um deine Vorfahren, lange bevor die Römer hier alles durcheinander gewirbelt haben. Das Ergebnis dieser unendlichen Kette von Strauchdieben, Halsabschneidern und Betrügern ist das Eigenthum an Immobilien und Boden – z.B. Latifundien am Waxbrunnen.

Bild des Benutzers fahrwax

von Latrinen & Latifundien sind das Produkt hochwohlgeborener Strauchdiebe, Halsabschneider und Betrüger durch ihre märchenhaften Erzählungen.

Real basiert diese Eigenthümlichkeit auf Diebstahl und seinen entsetzlichen gesetzlichen Ableitungen aus imperialen Vorteilsnahmen der ollen Römer - soviel Nachdenklichkeit sei dir gegönnt.

Und erklär' mir jetzt nicht meinen Proudhon - ich bin ein armer, heimatloser Waise des Existierenden.

Darum kann meinen Kopf im umgebenden Sumpf auch nur an der eigenen Wurzel (seeehr knapp) aus der stinkigen Plörre halten.....

Untergegangenen & real existierenden Imperien und ihren bekloppten, anspruchslosen Eigenthümeleien / Hinterlassenschaften verdanke ich  garnichts. Dieses parasitäre Hehlerpack war noch nie glaubwürdig.

Bild des Benutzers Heinz

->

Die Vier Edlen Wahrheiten

Ackermann hatte mal gejammert, er sei eigentlich auch ein Getriebener.

 

Bild des Benutzers Raphaela

Leser-Kommentar, Ebertus! - Wundert mich nur, daß er durchgekommen ist bei der taz.

Bild des Benutzers ebertus

obwohl ich mit den Positionen von Elsässer eher nichts gemein habe.

Noch weniger gemein habe ich jedoch mit dem Gebaren der neuen SturmAbteilung nebst derer medialer, augenzwinkernder, klammheimlicher bis gar offener Unterstützung.

Politisch und/oder journalistisch im Rahmen der hiesigen Gesetze agierende Menschen in ihrer Privatsphäre, ihrer Familie zu bedrängen, zu bedrohen etc. das geht garnicht. Wer dies tut oder zumindest goutiert,

der ist die neue SA!

Bild des Benutzers Raphaela

...Und macht sich zudem mit Forderungen nach einem "Recht auf globale Bewegungsfreiheit" idiotischerweise noch weiter zum Deppen für globale Konzerne, die genau damit dann ihre "Bewegung" in prekäre Länder und ihre "Teilhabe" an dortigen Rohstoffen rechtfertigen...

Wenn Dummheit Energie lieferte könnte man diesen Leuten kleine Transformatoren applizieren und so die Energieversorgung der gesamten Welt sichern.

Bild des Benutzers fahrwax

.....scalalös ( die Worterklärung von scalalös liefere ich erst gaanz am Ende - zwecks korrektem Aufbau eines ausreichenden Spannungsbogens...).

Das Ackermann ein Getriebener ist, glaube ich diesem großkotzigen Lügenbold unbesehen.

Weil die Ackermänner und die AFD-ler von "ihren" eingebildeten Eigenthümlichkeiten vorwiegend die Scharte der Verlustängste in ihrer hohlen Birne spazieren tragen - ist wirklich eklig klebrig diese Anhaftung ihrer originellen Leiden-schaffung.

Das Thema "Wahrheiten" - dann auch noch Edle und so viele auf einem Haufen - sehe ich sehr skeptisch: die Ersten drei verkünden allgemeinübliche, menschliche Erfahrungswerte. Na ja, warum auch nicht....

Die Vierte "Wahrheit" ist ein wenig spezieller, verkündet aber auch noch 8 Rechte innerhalb der Wahrheit und deren wechselseitigen Abhängigkeiten - da wird's dann unüberschaubar auslegungsbedürftig und positioniert den Wartungsbetrieb durch "Lehrerreden".

Der Output der Katholen und ihrer 10 Gebote ist auch nicht schicker - bleib jetzt schön ruhig, Heinz......

Klingt zusammen genommen und in meinen Ohren etwa so effektiv und glaubwürdig wie die geniale Software der Autoindustrie inklusive dem obligatorischen Update aus der Werkstatt deines Vertrauens......

Von der FN (der deutsch-nazionalen Pferdemafia) und jetzt wird's scalalös, gibt es ein vergleichbares Gedankengebäude zur geflissentlichen Anwendung in der Pferdeausbildung durch gläubige Menschen.

Diese Scala der Ausbildung ist ebenso nebulös und auslegungsbedürftig aufgebaut auf 6 wehselseitig abhängige Punkte und ermöglicht vielerlei missbräuchliche Deutung bis hin zur beliebigen Schinderei von edlen Zossen und Menschen. Im alltäglichen Zweifel entscheidet dann der lokale Mufti, oder die nazionale Versammlung der Obermuftis wer gerade wie quälen darf - immer ohne jede Gewährleistung aber zum ortsüblichen (Schutz)Gebührensatz.

Auf derlei, pausenlos (bis jede Hirnwindung fest verklebt ist) zu repetierende, Elaborate als ultimative Handlungsanweisung habe ich bisher liebend gern geschissen - ich kann dir diese Scala der Ausbildung vorwärts-rückwärts-seitwärts auswendig singen, in vielen Tonlagen sogar - aber mit purer Emphatie (und 2-3 Unterrichtseinheiten Handwerk) zu den Zossen hatte ich schönere Erfolge. Wahrscheinlich weil die Zossen Analphabeten sind und sich dieser vieldeutige Salmon auch (noch?) nicht in Pferdeköpfe implantieren lässt.

Kann gut sein, das ich jede Ordnung und die Alphabetisierung durch übergeordnete Muftis verdammt negativ sehe und garantiert habe ich auch schon wieder alles total falsch assoziiert.......

Bild des Benutzers Raphaela

...überwiegend um Kohle, nicht nur bei der FN (hab als Jugendliche mit Grauen einige ländliche bis M-Turniere mitansehen müssen)

" Für sein Buch “Globale Bewegungsfreiheit” wurde Andreas Cassee mit dem Förderpreis der VolkswagenStiftung Opus Primum ausgezeichnet. "

Bild des Benutzers Heinz

->

«... verkündet aber auch noch 8 Rechte innerhalb der Wahrheit ...»

Die vierte Wahrheit ist der Weg und was du als 8 Rechte bezeichnest bedeutet «richtiges Tun.» Wohl sind alle Tätigkeiten miteinander verknüpft, darum kann sich auch niemand an den letzten zwei vorbei mogeln.

PS: Was du mit «Der Output der Katholen und ihrer 10 Gebote ist auch nicht schicker - bleib jetzt schön ruhig, Heinz......» meinst, bleibt mir verborgen. Die vier Wahrheiten des Buddha sind ein spiritueller Weg; wenn du heute nach Mianmar und in andere buddhistische Länder schaust, wirst du feststellen, daß keine Religion vor säkularen Übergriffen schützt, also besser oder schlechter ist, als andere.

Das gilt sicher auch für die Ausbildung mit Pferden:

§1 Denke wie ein Pferd.

...

Bild des Benutzers fahrwax

sind oft recht gut begehbar - bis sich die terrestrischen Unternehmensberatungen darin einnisten, daran fett fressen und auch noch Wegezölle kassieren.

Der § 1 gilt für jede Kommunikation.

Spiegeln (und mehr ist das nicht) kann jedes kleine Kind - der Verwachsene merkt es nur zumeist nicht mehr - und prombt ist der Ärger auch schon da.

Bild des Benutzers Heinz

->

gehst du stets allein; andere und besonders Gruppen oder «Unternehmen» können dir dabei nur helfen, nicht aber für dich gehen.