13 Mär 2018

Geht der "TAZ" in drei Jahren das Geld aus?

Submitted by ebertus

Eigentlich, und nach den von mir an anderer Stelle regelmäßig kommentierten Auflagenzahlen der IVW wäre für mich das Neue Deutschland (ND) ein ernsthafter und sehr aktueller Kandidat für das mediale Dahinscheiden. Nun sieht es möglicherweise nach einem Kopf-an-Kopf Rennen mit der taz aus ...

Das Branchenportal MEEDIA zitiert aus einem internen, dennoch (bewußt wohl) öffentlich gemachten, irren Innovationsreport der Tageszeitung (taz). Wobei ich diese nur wenig ironisch gemeinte sogenannte Krawallo-Liste nicht verkehrt finde. Vieles davon ist in der einen oder anderen Form bereits heute ein zumindest subtiler Bestandteil neulinker, nicht selten augenzwinckernd bigotter Medienarbeit. Der andere, hier im Anriß genannte Kandidat, das ND ist da wesentlich steifer, auch von der Sprachmelodie her eher historisch belastet.

Dabei hat doch gerade die taz alle Voraussetzungen, die Herausforderungen des Medienwandels in zumindest ökonomischer Sicht gut zu überstehen. Es besteht einerseits kaum eine Abhängigkeit von Werbeerlösen und ist andererseits das Genossenschaftsmodell ein nicht wenig ideologisches. Der gutsituierte, linksgrüne Bildungsbürger dürfte dahingehend qua Überzeugung dabei sein. Und nicht zuletzt sind Genossenschaftsanteile eher nur langfristig wieder loszuwerden, muß schon sehr viel Verärgerung (über die Blattlinie) zusammenkommen.

Was allerdings -und wohl nicht nur nach meinem Eindruck- nicht wenig kontraproduktiv wirkt, das ist die spätestens seit dem Frühjahr 2014 erkennbare transatlantische Eingebundenheit; welche man vielleicht einen olivgrünen Bellizismus nennen könnte. So sind dem auch neoliberale Einsprengsel in einer neuen, eher individualistischen, denn kollektiven Systemverbundenheit nicht fremd. Zumindest in den Kommentarspalten wird dieser Schwenk der taz deutlich registriert;

was wiederum für die taz spricht, die Kritik auch an der eigenen Blattlinie überhaupt zu veröffentlichen ...

Andere, zunehmend in den Vordergrund gehobene Themen wie Genderism/Feminism, die jeden Strohalm ergreifende Trump-Hysterie, das Hypen von -auch individueller- E-Mobilitär (bar jeder physikalisch-ökonomisch darstellbaren Realisierbarkeit), oder das schon inflationär zelebrierte Erkennen (ohne jede ernsthaften Analyse bzw. Hinterfragung) von vielen, vielen neuen Rechten, neuen Nazis etc. dürften ebenfalls und in zunehmender Weise zahlende Kunden verschrecken, in der Summe gar mehr, als der weiter oben genannte olivgrüne Bellizismus.

Abschließend sei erwähnt, dass das Hochziehen eines Paywall in dieser Situation bei der taz wohl noch kontraprodiktiver wirken könnte als bei den rein privatwirtschaftlich aufgestellten Medien. Ein Paymodell ist nicht umsonst, kostet erheblichen technischen und administrativen Overhead. Darüber hinaus dürfte es den -auch historisch gesehen- eher kritisch gepolten taz-Konsumenten nicht so einfach zu vermitteln sein, dass der Leser durch diese dann notwendige Identifikation bei jedem Zugriff gläsern wird.


Nachtrag 16.03.2018:

Zwei Randnotizen mögen hier nachgereicht werden, beide auf ihre jeweils eigene Art ein Indikator für das mögliche mediale Hinscheiden der zwei genannten (ehemals) linken Qualitätsblätter.

Zuerst die taz, das Thema der faktischen Querfront. So hat nach Deniz Yücel auch Silke Burmester die taz vor einiger Zeit verlassen und ist -nicht ganz so schnell wie Yücel, erst nach einer Schamfrist- nun ebenfalls bei Springer gelandet. Alten tazlern würde sich bei dem Gedanken wahrscheinlich der Magen umdrehen, aber wer ideologisch gefestigt ist, sieht heute kaum noch Differenzen zwischen (einst) medialem Feuer und Wasser; die transatlantisch-olivgrüne Eingebettetheit überdeckt alles ...

Burmesters Kolumnen bei der taz habe ich immer gern gelesen, konnte sie sich und die Medienbranche mit viel Wortwitz gut auf den Arm nehmen und dennoch erkennbar und zielführend ernsthaft die Zustände beschreiben. Yücels Schreibe für die taz mochte ich nicht wirklich, konnte er seine ideologisch wohl prägende antideutsche Herkunft via JungleWorld kaum verleugnen

 

Nachtrag 17.03.2018:

Damit zum ND, dessen qualitätshaltige Arbeit Ullrich Gellermann einen Schweinejournalismus nennt. Es geht dabei um die Kampagne von transatlantisch orientierten antideutschen Sektierern und bedingungslosen US/Israel-Followern gegen die neue Gesellschaft für Psychatrie (NGfP) und insbesondere gegen deren Vorsitzenden Klaus-Jürgen Bruder und den israelischen Historiker Moshe Zuckermann.

Der ND-Artikel könnte heute wohl genauso auch in der taz stehen wo Texte von Moshe Zuckermann und nach meiner Erinnerung vor Jahren auch schon mal veröffentlicht wurden, aktuell und in beiden (ehemals linken) Zeitungen offensichtlich eine ganz andere, eine sog. neulinke, systemfromme Agenda verfolgt wird. Mir scheint, es ist so eine Art Publikumsbeschimpfung, die ND und taz da treiben - nach dem Motto:

Ihr alten, antikapitalistischen, antiimperialistischen, antikolonialen Linken. Wenn ihr euch nicht umgehend politisch korrekt einordnet und vollumfänglich eurer gefühlten Historie abschwört und gegen das per unserer guten Definition Böse positioniert, dann werden wir euch als Rassisten, als Neurechte, als Neonazis, als Antisemiten sowieso entlarven.

Klar, die verbliebenen Altlinken unter den Lesern von ND und taz haben den Schuß gehört, eigentlich dann nur noch eine Wahl. Und die äußert sich in der pro Quartal veröffentlichten Auflagenzahlen der IVW; die nächsten und für das erste Quartal 2018 gibt es am 19. April.


Ansonsten, wer mehr zu dieser Kampagne gegen Klaus-Jürgen Bruder und die NGfP erfahren möchte: bitte hier entlang ...

 

Nachtrag 19.03.2018:

Querfront, die zweite - es wächst zusammen, was zusammen gehört ...

Springer und die taz, im Qualitätsjournalismus vereint. Alten tazlern würde sich bei dem Gedanken wohl der Magen umgedreht haben. Und Springer hat sich inhaltlich gegenüber 68&Co. auch kaum verändert; die taz umsomehr. Spätestens seit dem US/Nato-Putsch in der Ukraine, seit dem Frühjahr 2014 ist olivgrüner Bellizismus das Maß aller Dinge, ist Moskau für die taz der Hort alles Bösen; anhaltend ...

 

Nachtrag 20.03.2018:

Die nun kostenpflichtige Sahra ...

"Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:" ...

Nein, ich möchte den ganzen Artikel nicht lesen, kann mir auch so vorstellen, was Sahra Wagenknecht dem ND ganz im Geheimen flüstert. Die einzige Frage dabei wäre, ob man das Procedere der eingeschränkten Veröffentlichung vorher mit der Sahra abgestimmt hat, sie damit einverstanden war, dass ihre Worte jetzt hinter einer Bezahlschranke verschwinden.

Kenne dieses Verfahren bislang eigentlich nur von rein redaktionellen Artikeln ...

 

Nachtrag 21.03.2018:

Mal wieder die taz, bei der ich und ebenfalls als "ebertus" ab und zu kommentiere. Bislang erfolgte sofort nach dem Abschicken des Kommentars die Meldung, dass der Kommentar eingegangen sei und in den nächsten Minuten veröffentlicht wird. Seit gestern dagegen erhalte ich nun die Meldung, dass mein Kommentar auf die Freischaltung wartet.

Keine Ahnung, ob ich wegen meiner Einwürfe zum autonomen Fahren (zur E-Mobilität in toto) dort in Ungnade gefallen bin, oder das jetzt sehr grundsätzlich die Behandlung von Kommentaren betrifft. Werde ich direkt auch wohl nicht so schnell erfahren, weil die ehemals, vor langen Jahren dort hinterlegte GMX-Mailadresse nicht mehr existiert, die mich also auch nicht anmailen können. Habe in meinem Profil dort zwar mittlerweile die aktuelle Posteo-Mailadresse hinterlegt, aber die Anmedung zu meinem Account erfolgt nach wie vor und nicht änderbar mit der GMX-Mail.

Aber immerhin, mit nun mehr oder weniger großem Zeitversatz -mein Kommentar von gestern abend erschien erst heute Vormittag, andere von heute doch etwas schneller- so wurde bislang alles veröffentlicht.

Mal schauen ...

 

Nachtrag 23.03.2018:

Das Rätsel scheint gelöst, müssen jetzt alle Kommentare bei der taz wohl über die Warteschleife; weiter unten im Kommentar erläutert.

 

Kommentare

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mal kurz meine gedanken zur "quer"/queer ...

da mir die englische sprache nur in kleinen krümeln konsumierbar ist, habe ich über die krümel quer und queer in meiner unwissenheit nachgesonnen und dabei eine deckungsgleichheit vermutet ... und mich gefragt, warum "queer" doch so eine offene moderene tolerante quer-heit meint und "querfront" politisch verpönt ist >>> also der körper und die befindlichkeit wird bis in die kleinste querheit positiv erforscht und deren entfaltung gefördert - die gedankliche querheit jedoch (vom körper getrennt???) verteufelt ... die idendität und die idenditären ... was für wortspiele durch die gesellschaft wabern ... naja, pardon - wahrscheinlich ist alles nur meiner unkorrekten dummheit geschuldet

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Antwort auf marie  zum Kommentar nur ganz selektiv und naiv
 

ist qua Genderism und nicht nur augenzwinckernd eigentlich positiv konnotiert, während das deutsche "quer" nicht erst seit dem inflationären Erkennen von politischen Querfronten ein Kandidat für den Index ist. Schlicht übersetzt: hier ...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Queer ist seltsam,
 

jetzt hau ich mal etwas auf den putz und behaupte, dass meine intuition alles seltsame nicht einfach hinnehmen und verdauen will - selbst wenn sie nix versteht, so versteht sie doch das seltsames am wirken ist, dass ich nicht schlucken will ... und das hat gute gründe

also vielen dank!

im "osten" gab es ja eine "einheitsfront" ... und sogar ein lied davon, welches ja auch im westen interpretiert wurde

https://www.youtube.com/watch?v=Pkicbh8UgUo

und hier das original von 1934 - gesungen von ernst busch:

https://www.youtube.com/watch?v=6Tz5daRrGDw

ps. kommt es mir nur so vor, oder ist der gebrauch des begriffs "querfront" rückläufig geworden? denn einheitsfront gegen querfront auszuspielen endet ja im nix ... oder in dem was man auch dialektik nennen kann ...

also kein wunder - und da komme ich sogar wieder zum blogthema: die taz und das nd sind mit am tiefsten in diesen lächerlichen quatsch-pseudo-ideologien verfangen, die jedoch mehrheitlich zum glück nicht mehr bei den lesern verfangen können ... der print-mainstream hat sich mehrheitlich entschlossen, die thema durch verschiede beiträge unter "pro+kontra" anzubieten >>> also die installation der "querfront" in der eigenen redaktion ...

z.zt. habe ich viel spaß = d.h. ich bin nicht mehr bereit, mich über idioten zu ärgern (DAS wollen die doch nur!!!) ... ich lach sie einfach aus - oder ignoriere sie ... eine andere art der "kommunikation" hab ich z.zt. für diese "fraktion" nicht zur verfügung ...

die russen sind dabei schon weiter:

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/warum-wir-den-westen-nicht-mehr...

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Antwort auf marie  zum Kommentar großen dank für die aufklärung
 

Schöner Link, Danke!

Und auch da muß ich immer wieder schmunzeln, welches (weibliche) Kontrastprogramm von den bösen Russen aufgeboten wird; inhaltlich, ironisch, selbstreflexiv - toll ...

 

Ansonsten und btw. ergänze ich den obigen Blog immer mal wieder um tagesaktuelle Nachträge, insbesondere zur taz und zum ND. Vorerst bis zum 19.04.2018 - wenn die neuen Quartalszahlen der IVW veröffentlicht werden.

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"Und da geizt der Autor nicht mit propagandistischen Schlagwörtern, die den Tatbestand der Verleumdung und der üblen Nachrede erfüllen: „Verschwörungs-Guru Ken Jebsen“; „Gästeliste, die sich gewissermaßen aus dem who-is-who der antisemitischen Verschwörungstheoretiker-Szene zusammensetzt.“ Und so weiter und so fort. Unnötig zu sagen, dass sich im Kino Babylon nachweislich weder Antisemiten noch Verschwörungstheoretiker befanden.

Ich habe immer ein bestimmtes Bild vor Augen, wie der Schreiber des Textes wohl aussehen mag. In diesem Falle, bei einem Presseorgan des Springer-Konzerns, stellte ich mir einen versauerten Anzugträger mit zurückgekämmten Haaren und altmodischer Hornbrille vor. Umso erstaunter war ich, als mir eine Leserin meiner Bücher das Bild des Autors (1) oben genannten Artikels zusandte: "

https://www.rubikon.news/artikel/der-extremismus-der-mitte

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Antwort auf marie  zum Kommentar Wer ist Martin Niewendick?
 

ist der Niewendick einer von den systemfrommen antideutschen Ruhrbaronen, der auch manchmal im Tagesspiegel schreiben darf. Also nichts Neues, Überraschendes dahingehend.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Nach meinem Eindruck
 

und die offenheit seines bekenntnisses darauf

"Und das mit dem Mossad? Ist das ein Dummejungen-Scherz? Es wäre nur fair, wenn Niewendick sich in seinen Artikeln in der Mainstreampresse ausdrücklich in der Form eines Kommentars als Parteigänger der Netanyahu-Szene ausweisen würde. "

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hat sich jetzt wohl verabschiedet von einer Diskussion via der Kommentare halbwegs in Echtzeit. Hatte oben im Blog, im Nachtrag vom 21.03. zuerst vermutet, wegen meiner politisch nicht wirklich korrekten Kommentare zur autonom-individuellen E-Mobilität in Ungnade gefallen zu sein, ab jetzt bei jedem Kommentar erst eine Warteschleife vor der dann nicht unbedingt sicheren Freischaltung durchlaufen zu müssen.

Dem ist erkennbar wohl nicht so, werden nun alle Kommentare geprüft. Hatte heute gegen 11 Uhr zu diesem Text zwei Kommentare abgeschickt, waren bis dato dort nur drei Kommentare vorhanden. Bald zwei Stunden passierte erstmal nichts, dann erschienen plötzlich rund zwanzig Kommentare; auch meine beiden.

Seitdem ist schon wieder Ruhe, seit rund einer Stunde.

Ok, ok, den Schuß via der meisten Kommentare dort und zu den verschiedenen Themen haben auch die tazler gehört. Ein besonders krasser Fall und ganz ohne meine Beteiligung war der Artikel nebst Kommentarstrang zur transatlantischen Vorwärtsverteidigung (oben im Nachtrag vom 19.03. verlinkt). Auch die Nachdenkseiten hatten sich diesem Fall angenommen.

Mindestens ein Kommentator wurde von der taz dort geext und der Kommentarstrang schließlich geschlossen. 

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scheint nach einem Jahr ein erfolgreicher Start gelungen zu sein und stellt sich noch breiter auf: ein Jahr Rubikon.

Und in der jw von Gert Hautsch: Hoffen auf das Netz.

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Antwort auf Gast  zum Kommentar Rubikon jedenfalls
 

wird Rubikon von mir begleitet. Was die von mir und sehr differenziert geleistete monetäre Unterstützung angeht, da bin ich nach wie vor gespalten; weil eben nur ein Mensch und von -zugegeben- auch subjektiven und relativ spontanen Eindrücken nicht frei.

Die Nachdenkseiten wollte ich unterstützen, aber nach der Causa Paul Schreyer war das vorerst erledigt.

Auch Rubikon wollte ich unterstützen, aber nach dem 14.12.2017, nach der Causa Gilad Atzmon war auch das erledigt, habe stattdessen für die NRhZ, die Veranstalter der Jebsen-Preisverleihung gespendet.

Und mein Abo bei der JW habe ich gekündigt, weil dort die wiederauferstandene Friedensbewegung gegen Ramstein et al. nie inhaltlich, sondern ausschließlich auf der persönlich diffamierenden Ebene der sog. Aluhüte abgehandelt wird; während ich Daniele Ganser und Eugen Drewermann live in Kaiserslautern erleben durfte.

Btw. Der JW-Artikel zur Medienlandschaft ist nach meinem Eindruck äußerst schwach; was natürlich auch an mir liegen kann, als ein zu diesem Themenfeld wohl gut informierter Mensch. Kein Wort zur JW in diesem Haifischbecken; was man ja vielleicht noch verstehen kann. Aber ebenfalls kein Wort zu der informell (nicht offiziell) gleichgeschalteten Formiertheit der Medien;  bei manchen Themen bis hin zur JW.

Da ist der Florian Ernst Kirner mit Rubikon doch weiter, was die angestrebte inhaltliche Breite angeht.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Mit Sympathie
 

dürfte es keine Medien mehr geben, denn es wird immer mal wieder den einen oder anderen Beitrag geben, der einem nicht gefällt. Zudem bleibt bei es doch jedem unbenommen, dann ggf. Kritik zu äußern.

Die jw schreibt immer mal wieder selbst redaktionell über ihre Entwicklung, da sie die Abonnenten und Leser zwecks Werbung mit einbindet.

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Nach der oben im Blog, im Nachtrag vom 16.03.2018 erwähnten Silke Burmester geht nun wohl auch Don Alphonso zu Springer.

MEEDIA  hat ein exklusives Interview, bei dem man (ich) wirklich ins Grübeln kommt, ob das trotz des heutigen ersten April eben kein Scherz, sondern sehr real ist. Von Schirrmacher gelernt, das muß ja nicht wirklich falsch sein, oder?

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Kein Aprilscherz?
 

meine freiberufliche tätigkeit wurde durch die "wende" beendet, weil meine bisherigen ddr-auftraggeber abgewickelt wurden bzw. durch neue west-besen durchgewirbelt wurden.
ich hatte KEINE bzw. nur eine second-hand ahnung von den für mich "neuen" - nun endlich "freien" arbeitsbedingungen - also eine erste vage idee, die hieß "taz" ...

neugierig wie ich war, machte ich mich anfangs noch persönlich auf den weg, um mir alles selbst vor ost anzuschauen ... also auch taz-atomsphäre schnuppern ... ehrlich: es war zickig und voller unguter spannung, was mir da entgegenschlug und liess mich ganz schnell wieder den ausgang suchen ... um durchatmen zu können ... ähnliches erlebte ich auch bei grün-ökologischen medienredakionen: eine ausgesuchte + abstoßende arroganz von lächerlicher determinierung ... mit der ich dann kurz mal "rumgespielt" habe ... es sogar zu arbeitsangeboten wenden konnte ... mit dem finale aus schillers handschuh "diesen "dank" begehre ich nicht" ... und meine freiwillige arbeitslosigkeit begann ... mit dem noch gut erträglichen "arbeitslosengeld" + 20% steuerfreiem zuverdienstmöglichkeiten ... ich habe NIEMALS eine akzeptable chance auf dem arbeitsmarkt gefunden - jedoch von jobcenter ein angebot bei der "jungen freiheit" bekommen ... hmmm - auch das habe ich etwas eingeschnappt nicht angenommen ...