17 Apr 2018

Platzeck & Kujat - die Unermüdlichen: eine Petition

Submitted by alphabetta

Je lauter der Kanonendonner kommt,

um so wichtiger ist die Unterstützung

weniger Friedenstauben

 

 Petition deutsch-russischer Initiatoren für den Frieden 

 

Ich hätte den Text, den Heiner Bücker auch bei seinen Coop-Nachrichten eingestellt hat und Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten verlinkte auch hier eingestellt, finde aber keine Funktion mehr, um Text einzukopieren.

 

Wie dem auch sei: Durch diesen Link kommt Ihr auf eine Petition, die es kräftig zu unterstützen gilt. Denn sie stammt von den wenigen unermüdlichen Akteuren, die gegen alles Diffamierungsgift der transatlantischen Konfrontationshasardeure gegen Konfrontation und für Frieden kämpfen.

 

Hier der Link:

https://cooptv.wordpress.com/2018/04/15/aufruf-zu-gemeinsam-angewandter-vernunft-in-den-internationalen-beziehungen-unserer-zeit-carl-friedrich-von-weizsaecker-stiftung-mit-den-carl-friedrich-von-weizsaecker-gesellschaften-deutsc/

Kommentare

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Dank für den Link! LG, Hermann

Bild des Benutzers pleifel

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Kanonendonner
 

die Übersicht, bzw. bekommt es überhaupt nicht mit, was an Petitionen hinsichtlich Frieden, Abrüstung und Atom auf dem "Markt" ist. So erreichen diese nur kleine Teile der Bevölkerung und dann auch noch "verzettelt", um bei meiner alten Kritik zu bleiben.

Siehe diese: "Abrüsten statt Aufrüsten" oder "Atomwaffen ächten" oder "Stoppt Waffenexporte".

Antwort auf pleifel  zum Kommentar Man verliert leicht
 

Das waren noch andere Zeiten - zu Zeiten des Krefelder Appells.

 

Aber damals gab es eine geschlossene Friedensbewegung. Die vielen vereinzelten Aufrufe sind das Ergebnis einer Fragmentierung, die absichtlich herbeigeführt wurde, um uns alle zu schwächen.

 

Herzliche Grüße,

Anja

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Kanonendonner
 

Herzliche Grüße,

 

Anja

Bild des Benutzers fahrwax

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"Die Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung mit den

Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaften 
Deutschland, Österreich, Schweiz 

Aufruf 
zu gemeinsam angewandter Vernunft in den 
Internationalen Beziehungen unserer Zeit 

„Die Probleme des internationalen Terrorismus und Fundamentalismus, der dramatischen Flüchtlingswelle, 
der Finanzkrise dieses Jahrhunderts, der weltweit ungleichen Verteilung der Güter und der Gefährdung 
unserer natürlichen Ressourcen sind nicht nur nicht gelöst; sie verschärfen sich: lokal, regional und 
global.“ So beginnt die Denkschrift „In den Krisen unserer Zeit“ (www.CFvW.de und www.CFvW.at), Hintergrund 
unseres Aufrufs zu gemeinsam angewandter Vernunft. 

Veränderungen des Klimas wie lang anhaltende Dürreperioden, gravierende Verwerfungen in der 
Ökonomie und Demografie weiter Bereiche Afrikas etwa, überhaupt der südlichen Hemisphäre, vernichten 
die Lebensgrundlagen der Menschen. Insbesondere Stellvertreterkriege an der Peripherie Europas – 
regional u. a. religiös und ethnisch motiviert – haben den größten Flüchtlingsstrom seit dem Ende des 
Zweiten Weltkrieges ausgelöst; durchaus mit dem Potenzial, auch die Gesellschaften der nördlichen Hemisphäre 
zu destabilisieren. Und: Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. 

Die Gefahr der heutigen Situation besteht vor allem darin, dass sich Russland und die Vereinigten 
Staaten nicht mehr als stabilisierende Führungsmächte übergreifender, wenngleich entgegengesetzter 
Systeme oder auch Ideologien, aber doch gegenseitig respektierter strategischer Interessen wahrnehmen, 
sondern sich wesentlich als Vertreter nationaler Interessen begreifen. Das gilt mehr und mehr 
ebenso für China und im Windschatten Chinas auch für Indien, auch für regionale Mächte wie die Türkei 
und den Iran. Keiner der strukturellen Gründe, die zum Ersten Weltkrieg geführt haben, ist wirklich überwunden. 


Die Chancen gegenseitiger Berechenbarkeit im Kalten Krieg, vor allem aber des Vertrauens nach dem 
Ende des Kalten Krieges scheinen heute weitgehend vertan. Stattdessen zeichnet sich eine Ära zunehmender 
politischer Spannungen und militärischer Konfrontationen zwischen den Großmächten ab, mit der 
Wiederkehr eines Wettrüstens, in das inzwischen auch China eingetreten ist. Unter Nutzung neuester 
Technologien sowohl in den konventionellen wie in den nuklearen Waffensystemen führt uns die innere 
Dynamik dieses Rüstens unter der ständigen Drohung menschlichen und technischen Versagens immer 
näher an jenen „Point of no Return“ heran, den zu überschreiten niemand wirklich wagen oder wollen 
kann. 

Mit Carl Friedrich v. Weizsäcker sind wir, die Unterzeichner dieses Aufrufes, überzeugt: „Eine komplizierte 
Gesellschaft in raschem Wandel wie die unsere kann nicht überleben, geschweige denn die besten 
Wege finden ohne Einsicht. Einsicht aber wird uns nicht ohne vorherige äußerste Anstrengung der Wahrheitssuche 
gegeben“. Und wir sind mit v. Weizsäcker überzeugt, „dass alle politischen, ökonomischen, 
ökologischen Probleme unserer Gegenwart und Zukunft grundsätzlich in gemeinsam angewandter Vernunft 
lösbar wären.“ 

Die Alternative zur Entspannung und zum Ausgleich unterschiedlicher Interessen auf der Basis gegenseitiger 
Berechenbarkeit und gegenseitigen Vertrauens ist weder rational noch moralisch zu verantworten, 
sowenig wie das Verdrängen gemeinsamer Verantwortung: Die weitere Verbreitung nuklearer Waffensysteme 
zu verhindern, Krisenherde wie Afghanistan und im südchinesichem Meer, im Nahen Osten 
und in der Ukraine mittels politischer Voraussicht beispielsweise und vertrauensbildender militärischer 
Maßnahmen einzuhegen, schließlich zu befrieden und so nicht zuletzt den vielfältigen Lebensentwürfen 
der Völker in ihren individuellen Facetten eine verlässliche und menschenwürdige Zukunft zu sichern. 

Die Zeit drängt! Rufen Sie mit uns durch Ihre Unterschrift die Mächtigen dieser Welt auf, den Antagonismus 
von Provokation und Gegenprovokation, Verdächtigung und Beschuldigung, Drohung und Gegendrohung, 
von Sanktionen und Gegensanktionen, Fehleinschätzung und Überreaktion zu durchbrechen 
und zu gemeinsam angewandter Vernunft zurückzukehren. 

Rufen Sie mit uns durch Ihre Unterschrift die Mächtigen dieser Welt auf, in gemeinsam angewandter 
Vernunft neue Wege in der Gefahr zu suchen, zu finden und zu gehen – neue Wege zu einer „Friedens-
und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok“, wie sie in der „Pariser Charta für ein neues 
Europa“ angelegt ist. Die Zeit drängt! 

Professor Justus Frantz General a.D. Harald Kujat Dr. Bruno Redeker"

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Der Text des oben verlinkten Aufruf:
 

Demnächst weiß ich ja, wie's geht.

 

Anja

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

>>> als teil der europäischen eliten reden wir mal wieder über diplomatie - denn nein: kritisieren wollen wir nicht - denn besonders jetzt, wo wir im ruhestand sind, soll uns nicht das gewissen der verhangenheit plagen, aber unser image ist uns schon was wert!

he, sind wir nicht mutig? europa first - zumindest solange der "blöde trump" in den usa rumtwittert - die bomben seiner vorgänger haben ja auch UNS 1945 mal den frieden gebracht - und neues geld mit den alten nazis - die wir damit "demokratisiert" haben

wir sind der klub der alten weißer männer - peace mit einer vereinten europäischen friedenstruppe <<<

eure genossen der spd

nach den giftigen verwirrspielen mit sehr hohem einsatz der ganzen spielbank - wurde ein neues kapitel der "diplomatischen friedenbwegung" von ganz oben eingeläutet

prognose: die dämonisierung von putin (und assad) wird politisch-medial heruntergefahren (änderung der taktik)

die "ehemalige - alternative" friedensbewegung mit ihren erfolgen zur beendigung vom vietnam-krieg darf es NIE WIEDER geben - genauso wie es seitdem keine unabhängige berichterstattung von krisengebieten mehr gibt - dafür wurden gelder und personal abgeschafft und die kontrolliereten agentur-ticker konnten ja eh breit gestreut werden ... ein paar erprobte statisten durfen noch so tun als ob ...

hat alles nichts geholfen - im gegenteil hat es einen rechtsruck in europa gebracht , weil so viel durchschaubare lügen und taktiken im spiel wahren, dass die afd fast gar kein problem mehr hatte sich als erfolgreicher interessenvertreter der kritischen vernunft und rechtsstaatlichkeit aufzubauen (dazu hat sie gleich noch das berechtigte wutbürgerpotential mit der wiederbelebung von rassismus = aufwertung der EIGENEN überlegenheit psychologisch kombiniert und die gesamte flüchtlingspolitik in den fokus gestellt >>> psychologisch haben sie die vietnam-kriegsbilder und die fehlenden berichte als "alternative" selbst produziert und eine wirkliche lücke getroffen - die jedoch nun mit ihrer genauso perversen ideologie gefüllt wurden - aber andere - dringend fehlende komponenten dazu mischten)

JETZT wird frau merkel nicht nur die "anti-atom" bewegung anführen - sondern sie will sich jetzt auch noch an die spitze der friedenbewegung stellen >>> das kann man ja gut finden und als schritt in die richtige richtung betrachten ...

ich gucke mir das jedoch ganz genau an ... und dabei fehlt mir jede euphorie für diese neu geschlüpften "friedenstauben" - nachdem sie wie die kuckkucks ausgeschwärmt sind und die FRIEDENStaubennester zerstören wollten ...

Antwort auf marie  zum Kommentar trendforschung
 

"Während die Bundesregierung ihre Einflussoffensive startet, zeichnet sich in der EU eine neue außenpolitische Spaltung ab. Zudem werden erhebliche Zweifel an der Legitimation der völkerrechtswidrigen Bombardierung am Samstag laut: Wie ein renommierter britischer Journalist berichtet, stellen Ärzte in Duma den Einsatz von Giftgas am 7. April in Frage. Ein am Samstag zerbombtes Forschungsinstitut hatte laut OPCW nichts mit Giftgas zu tun."

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7580/