23 Apr 2018

Ab dem 25. Mai 2018 droht die DSGVO

Submitted by ebertus

Die in der gesamten EU ab dem 25. Mai 2018 gültige Datenschutzgrundverordnung DSGVO ist zwar kein Weltuntergang, dennoch auch für private Webseitenbetreiber und ohne jede Gewinnerzielungsabsicht eine Art Damoklesschwert

Update I ..... Update II ..... Update III ..... Update IV

Die DSGVO ist aktuell und insbesondere was die rechtliche Seite angeht weder in der Breite noch der Tiefe her wirklich überschaubar. Jedwede Verschwörungstheoretiker könnten gar soweit gehen, dahinter eine systemisch gesteuerte Absicht zu vermuten.

Herrschaftsschutz im Gewande von Datenschutz daherkommend.

Insbesondere die alternativen Medien und Blogs haben weder finanziell noch vom rechtlichen Hintergrund her die Möglichkeit, die gesamte Palette der Fallstricke dieser -möglicherweise nur vorgeschobenen- Datenschutzverordnung zu adressieren.

Wer sich einlesen möchte, dem sei dieser  und  jener  Text zur Vertiefung anempfohlen.

Eine kompetente Analyse steuert Rechtsanwalt Thomas Stadler bei und kommt zu dem Ergebnis:

"Aber auch der deutsche Gesetzgeber wird es, allem Anschein nach, nicht gewährleisten, dass bis zum 25.05.2018 gesetzliche Regelungen in Kraft sind, die entsprechende Ausnahmen in ausreichendem Maße vorsehen."

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Was bedeutet das nun für die Termiten? Den länger hier Lesenden und Schreibenden ist wohl bekannt, das wir es formalrechtlich und auch interaktiv mit einer Zweiteilung zu tun haben. Der formale Inhaber der Domain und der technische Administrator sind zwei unterschiedliche Instanzen bzw. Personen. Die Domain ist auf eine Adresse in Panama registriert, wird jedoch als Webspace bei einem deutschen Provider gehostet.

Mir ist seit heute morgen durch eine entsprechende Mail bekannt, dass Webseitenbetreiber und Administratoren bereits von den Hostern angeschrieben, entsprechend notwendige und zusätzliche Vereinbarungen angekündigt werden.

Dürfte klar sein, dass sich der Provider/Hoster darin von jeglicher Verantwortung freisprechen lässt, der Betreiber/Admin vollumfänglich haftet.


Müssen Hermann und Bernd sich das antun?

Ab dem 07. Mai bin ich on tour, vielleicht bis Mitte Juni. Weder habe ich die Zeit noch die Muße, mich bis zum 25.05.2018 mit diesen Dingen und insbesondere in Sachen DSGVO zu beschäftigen; danach tendenziell auch nicht (mehr). Nein, habe Besseres zu tun!


Ergo: Aus meiner Sicht ist es durchaus möglich, ja sogar angezeigt, diese Website ab dem genannten Termin und zumindest temporär entweder zu deaktivieren, oder sie in den Untergrund zu verschieben; ähnlich dem, was wir zur Anfangszeit der Termiten im Jahre 2014 mal hatten. Wobei das mit dem Deaktivieren und ebenos dem Untergrund gegenüber dem Provider/Hoster keine Vorteile bringt, die Website aus dessen Sicht ja immer noch da ist.

Ok, der nächste Kündigungstermin für die Termitenspace ist der 31. 10. 2018 - müssen also spätestens drei Monate vorher die entsprechenden Formalien erledigt und bestätigt sein. Wenn sowieso vollumfänglich haftbar, dann kommt auch der eigene Keller als Serverstandort wieder ins Gespräch. Oder das Hosten außerhalb des formalrechtlichen Rahmens der EU ...


Sorry for that ... oder vielleicht garnicht falsch, erfordert es ein wirklich Neues Denken ...


Update I  (01.05.2018):

Spätestens ab dem 25.05.2018  ggf. bereits in den nächsten Tagen wird die Termitencloud deaktiviert (vorerst); und nach einem entsprechenden Backup beim Provider/Hoster komplett gelöscht. Wer also da noch Pendenzen hat, nur zu ...

Es verbleibt die gute Hoffnung, das Teil in neuen Kontexten im Herbst/Winter wieder verfügbar zu machen.

 

Update II  (05.05.2018):

Die Termiten-Website bzw. das Hosting derselben wurde fristgerecht zum 31.10 2018 gekündigt. Die Kündigung ist mittlerweile bestätigt. Für das Umswitchen auf einen anderen Provider ist der zeitliche Rahmen für Juli/August 2018 vorgesehen.

Ähnliches gilt für die momentan deaktivierte Termitencloud ...

 

Update III  (17.05.2018):

Nun höre, lese ich gerade von einem Provider, der seine (auch rein privaten) Kunden mit diesem ominösen Auftragsverarbeitungs-Vertrag traktiert. Der entsprechende Text wurde mir zwischenzeitlich ebenfalls geleakt. Wie nicht anders zu erwarten war ist das nach meiner Auffassung ein diffus gehaltener Knebelvertrag, bei dem sich der Provider/Hoster nochmal ausdrücklich jedwede Absolution erteilen lässt. Werde das Teil aus Gründen des Quellenschutzes hier nicht einstellen und es ist außerdem die Frage, in wieweit dieser Provider repräsentativ ist; andere Provider -wenn überhaupt- andere Texte verwenden.

Never ever; und wer das freiwillig unterschreibt ist selber schuld ...

Vom Hoster der Termiten ist mir dazu bislang nichts bekannt. Wäre aber hohe Zeit, sind nur noch sieben Tage bis zum Start der DSGVO.

 

Update IV  (20.05.2018):

Die vertraglichen Bedingungen für den Offshore-Betrieb wurden abgeschlossen, die technischen Essentials erfolgreich getestet. Voraussichtlich wird diese Website am 24.05.2018 für einige Tage offline gehen, werden anschließend die entsprechenden Backups gezogen, muss die Domain übertragen, müssen dann noch verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.

In der Hoffnung, dass nichts wirklich schiefgeht ...

Kommentare

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Für wie staatsgefährdend muß Du, Erbertus die paar Termiten-Mitglieder in Ihren Äüßerungen halten, wenn Du dazu diesen harmlos redseligen Blog in welchen "Untergrund" eigentlich "wieder" vershieben zu glauben mußt?

Bild des Benutzers ebertus

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zumindest, dass Du nach wiederholten rechtsrelevanten Äußerungen hier in die Warteschleife gekommen bist.

Dennoch Danke, für das wieder mal reinschauen und sich äußern. Ich gehe davon aus, dass Du im Thema bist, zumindest die oben im Blog verlinkten drei ausführlichen Stellungnahmen gelesen und auch halbwegs verstanden hast.

Aus meiner Sicht wird es zukünftig für kleinere Blogs und Medien nur mit erheblichem, kaum wirklich darstellbarem Aufwand möglich sein, eine interaktive Website auch nur halbwegs rechtskonform zu halten. Zumal die Bedingungen und Regularien aktuell und sehr bewußt im definitorisch Unklaren gehalten werden, darüber hinaus zu anderen hochrangigen Grundrechten im Widerspruch stehen.

Das Thema dürfte ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für die zunehmend darbenden Rechtsanwälte werden, wo deren Abmahngeschäft in letzter Zeit nicht mehr so gut läuft.

Mal schauen, was die nächsten vier Wochen bis zum Stichtag noch bringen und welche Knebelverträge den kleinen Bloggern dann von ihren Providern bzw. Hostern angeboten werden.

Insofern ist der wie auch immer geartete Untergrund -steht hier für "nichtöffentlich"- kaum eine Alternative, solange die Website im Rahmen der Gültigkeit von EU-Recht gehostet wird. Die dahingehende Entwicklung dürfte spannend werden ...

Bild des Benutzers Heinz

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Ganz sicher ist der Termiten-Blog harmlos. Bereits im Dao De Jing steht geschrieben, daß alle Gesetze zum Kriminalisieren gut sind und von den Herrschenden genau dazu in die Welt gesetzt werden.

Wir könnten nun streiten, ob die (soziale) Welt ohne Gesetze wirklich besser wäre - Werner träumt davon. Gesetze definieren allgemein verbindlich den Handlungsrahmen, innerhalb dessen wir in einer politischen und sozialen Gemeinschaft miteinander leben können. Wer diesen Handlungsrahmen verläßt, könnte die Gemeinschaft schädigen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Justiz bezüglich der DSGVO vorerst handlungsunfähig sein, weil Erfahrungswerte fehlen. Das ist die gleiche Justiz, die in der Bananen Republik Deutschland BRD der Exekutive angehört, die insgesamt bisher ebenfalls nicht in der Lage war, die Netze ordentlich auszubauen. Die BRD bleibt darum weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, weil irgendwelche Klugscheißer einst beschlossen haben, wir machen die Netze zum wirtschaftsliberalen Steinbruch. Die Folge ist, daß sich mehrere Anbieter in den Zentren überlagern und die Fläche lahm ist und jede Menge Funklöcher hat. Alternativ wäre ein bundesweit gutes, neutrales und schnelles Netz (zu den gleichen Kosten oder billiger) möglich, über das viele Anbieter ihre Dienste betreiben.

Bei der Bahn AG hat die Eigentümerin (BRD) inzwischen gemerkt, daß ein Netz gepflegt, saniert und ausgebaut werden muß. Mehdorn hatte als deren Watschenmann noch den Auftrag, die Bahn AG am Stück an die Börse zu bringen - und das war bekloppt.

Zurück zur DSGVO.

Mit Sicherheit wird die Justiz nur jene Delikte verfolgen, die angezeigt werden. Aktivitäten werden darum die Advokaten entwickeln, um ihrer (zahlenden) Kundschaft den vorauseilenden Gehorsam zu verkaufen - Gelassenheit ist darum erste Pflicht, besonders für nicht zahlende Kunden. Allerdings sind Winkeladvokaten mit ihrem Geschäftsmodell »Abmahnung« sehr erfinderisch und wenden sich mit Vorliebe an rechtsunkundige Opfer.

Trotzdem ist zu überlegen, ob dieser Blog etwas mehr privatisiert wird. Nicht, weil er staatsgefährdend sein könnte, sondern weil er sowieso eher privaten Charakter mit sehr wenigen aktiven Autoren hat.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Harmlos?
 

Das ist wohl sinnvoll, Heinz.

Es sind ja noch gut vier Wochen hin bis zum Stichtag. Der politisch-großmediale Komplex beschweigt die Angelegenheit wohl ganz bewußt, aber es wird sich informell und in den konkreten Beziehungen noch einiges ergeben. Hier mal der Text von einem Provider an seinen Kunden, den Betreiber einer kleinen Website:

"... wie Sie sicherlich wissen, tritt am 25. Mai 2018, also in einem Monat, die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Für Sie als Kunde bedeutet das, dass Sie evtl. mit uns als Hoster (egal ob Sie ein Webhosting-Paket nutzen oder einen Root-Server bei uns mieten) einen sog. Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AV-Vertrag) schließen müssen. Ob Sie dieser Verpflichtung unterliegen oder nicht, können wir Ihnen aus rechtlichen Gründen leider nicht sagen (derartige Informationen fallen unter das Rechtsberatungsgesetz). Hierbei helfen Ihnen aber sicherlich die zahlreichen Informationen, die Sie im Netz z.B. hier

https://www.e-recht24.de/datenschutzgrundverordnung.html

finden. Sollten Sie sich unsicher sein, empfehlen wir Ihnen, Ihren Datenschutzbeauftragten oder einen Fachanwalt zu konsultieren. Für den Fall, dass Sie mit uns einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag schließen müssen, werden wir Ihnen rechtzeitig bis zum 25.05.2018 einen Muster-Vertrag unter ... zur Verfügung stellen und Sie hierüber nochmals gesondert informieren. Der Abschluss eines AV-Vertrags nach Muster wird für Sie kostenlos sein. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, erhalten wir derzeit viele Anfragen zur EU-DSGVO. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis dafür, dass wir hierzu - insbesondere zu Rechtsthemen - keinerlei Auskünfte geben dürfen bzw. können."

Man beachte, wie der Provider herumeiert, keinesfalls konkret werden will und ansonsten zu einen Fachanwalt rät. Vom Termitenhoster ist mir dahingehend noch nichts bekannt. Das wird jedoch mit Sicherheit noch kommen, weil dieser erwähnte AV-Vertrag und wie ich es verstehe verbindlich ist;

falls es auf der Website nicht ausschließlich um heimelige Familiengeschichten und Katzenfotos etc. geht.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Harmlos?
 

"Trotzdem ist zu überlegen, ob dieser Blog etwas mehr privatisiert wird. Nicht, weil er staatsgefährdend sein könnte, sondern weil er sowieso eher privaten Charakter mit sehr wenigen aktiven Autoren hat."

Dennoch und nach der Anfangszeit im Sommer 2014 scheint es mir schon wichtig, dass die Termiten weitgehend öffentlich lesbar sind. Wie mir via anderer Kommunikationskanäle bekannt ist, so lesen hier diverse Menschen mit, die nicht angemeldet sind und auch eher selten bis garnicht kommentieren.

Dahingehend -wir sprachen schon mal darüber- hatte ich ja eine Art Newsletter angedacht, der initial die mir aus den mittlerweile gut zehn Jahren einer Beteiligung an Netzcommunities bekannt gewordenen, ggf. noch gültigen Mailadressen adressieren sollte. Natürlich mit der Möglichkeit des sofortigen Opt-Out; soll ja kein Spam sein.

Wegen der DSGVO ist ein Newsletter in der jetzigen Konstellation von Provider und Betreiber natürlich kein Thema mehr.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Das ist schon richtig:
 

Mit: »Trotzdem ist zu überlegen, ob dieser Blog etwas mehr privatisiert wird

Mit »etwas mehr« meine ich natürlich nicht, gleich den ganzen Blog im Untergrund zur »Wühlarbeit«  verschwinden zu lassen, was Uwe offensichtlich befürchtet. Selbstverständlich sollen Artikel öffentlich lesbar sein. Besonders solche, die mit dem Finger auf die Verbrecher deuten, die das Völkerrecht und jegliches Rechtsprinzip brechen, wie Trump, Macron, May und ihre verdeckten Helferlein.

Meine Idee zum vermehrten Backend war eher qualitativer Art, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Mein eigener Blog stagniert, weil ich nicht jeden Schrott dort posten will und das Sortieren ein mühsamer und langwieriger Prozess ist, den ich nicht im Blog erledige, sondern auf meiner Festplatte - also im Backend.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Im Untergrund verschwinden
 

würde ich unter diesem Gesichtspunkt die eher passiv daherkommende Termitencöoud verstehen.

Der (gefühlte) Trend geht ja dahin, dass gerade bei Youtube etc. die Beiträge (Kunst, Kultur, Musik) eher nur noch selten wegen Problemen mit dem Urheberrecht, der GEMA usw. verschwinden. Dafür zunehmend wegen gesellschaftspolitisch kritischer Inhalte. Da wird vermischt und vermengt, was die Lügenpressenkelle nur so hergibt.

Beispiel: heise.de beginnt mit einer reißerischen Überschrift um dann am Ende des Artikels zu schreiben:

"Google versucht mittlerweile auch, gegen Videos mit Verschwörungstheorien (die nicht gegen die YouTube-Regeln verstoßen) mit aufklärenden Links zu Wikipedia-Artikeln anzugehen.

Suchen Nutzer hingegen nach Inhalten islamistischer Terrororganisationen, leiten die Ergebnisse auf Gegenpropaganda um."

Hervorhebung von mir - und Orwell ist nicht mehr weit. Da fragt man sich natürlich schon, wenn Beiträge von Rubikon, von KenFM oder den Nachdenkseiten etc. einhegend begleitet  werden, gar irgendwann ganz verschwinden. Das Backend als Festplatte steht einem primär allein zur Verfügung, Inhalte der Cloud jedoch auch den Teilnehmern dort.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Im Untergrund verschwinden
 

Insofern schein mir das hier bereits mit Werner diskutierte sinnvoll: auf verschiedene Optionen setzen.

Die DSGVO sei dabei lediglich als Aufhänger, als Anschub zu verstehen, den Blick aus der Höhle und über den Tellerrand hinaus zu wagen. Sehe mich dabei primär als der Technik-Fuzzi und warte immer noch darauf, dass sich jemand die inhaltliche Jacke anzieht.

Ansonsten und ganz unter uns, habe ich gestern (Plan "B") mal nach Übersee/Offshore-Providern geschaut. Auch in Panama gibt es sie und manche werben gar damit, dass die Adminsprache in englisch gehalten ist, ich also nicht unbedingt spanisch lernen muss. Die US-basierten Hoster sind etwas günstiger und die NSA kann sowieso überall mitmachen.

Nicht anders als bei uns der Staatstrojaner - den zukünftig jeder Webeitenbetreiber in seiner neuen, DSGVO-konformen Datenschutzerklärung doch auch erwähnen müsste; zum Schmunzeln ...

Parallel dazu natürlich Plan "C", mit einem DynDNS-Betreiber und dem Server im eigenen Keller. 2010/11 hatte ich dafür mal einen Tower laufen, der natürlich ganz schön Strom gefressen hat. Sog. Minicomputer brauchen heute kaum noch Strom und ergänzt um einen VPN-Tunnel kann das recht sicher sein. Habe vorsorglich ab dem 02.05. erstmal mein DSL- verstärkt, insbesondere den Upload verzehnfacht.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Plan "B", "C", "D" ...
 

wie Streik

Warum schreiben wir?

Für mich ist das Schreiben Erkenntnis und letztlich Selbsterkenntnis. Das Netz leifert dabei Feedback von Freunden und Unbekannten. Wenn das Netz mit verdrehten Gesetzen, verschobenen Antworten und Lügen spiegelt, wird es destruktiv und überflüssig.

Mich erinnert das an 1984 und Fahrenheit 451, wo der Einzelne kriminalisiert wird und Zuflucht in hermetischen Gruppen findet.

Im Resultat führt das zur aufgelösten Gesellschaft, mit der Konfrontation zwischen Staatsmacht und dem Einzelnen - ML im Endkampf.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Plan S
 

wird mich, partiell zumindest, in den nächsten Wochen und bis hoch in den Norden  ebenfalls begleiten. Soweit Internet anliegt, werde ich mich schon mal einbringen, kann das aber nicht garantieren.

Vorher, nächste Woche und mit dem dann schnellen DSL nochmal alles sichern, weiß man ja nicht, ob der Provider wegen dieser, natürlich vorerst verweigerten Vertragsergänzung den Stecker zieht.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Plan S wie Streik
 

Ist nun aber wirklich Verschwöhrungstheorie.

Jeder Provider weiß, daß die Veränderung Unsicherheit hervorruft und sich darum hüten, seinen Kunden den Stecker zu ziehen. Denn neben den Rückforderungen wegen verweigerter Dienstleistung kann damit jeder Kunde zu einem anderen Provider wechseln - nichts einfacher, als das.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Stecker ziehen
 

.....beim Faxenbuch & beim Zwitscher-Gedöns werden nicht gezogen - mit der Nutzung ab dem 25. Mai 2018 akzeptiert der Debile die dann dort neuen Nutzungsbedingungen.

Am 10.05.2018 ist "zufällig" der 75. Jahrestag der "Bücherverbrennung":

NATÜRLICH KOMMT DER KRIEG

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.....haben mit diesem DSGVO einmal mehr an ihrer Daseinsberechtigung gefeilt, ohne ihre damit abgelieferte "Leistung" in einen auch nur halbwegs kompetenten Zusammenhang stellen zu können.

Klar eine frische ABM für die gewerbetreibenden, darbenden Rechtsverdreher. Dazu natürlich auch ein "Datenschutz" der beliebig von administrativen Auslegern von Recht(s) zur Repression gegen unliebsames genutzt werden kann.

Spanien und die Türkei belegen derzeit ausgiebig auf hohem Niveau, wie verquast Recht(s) zur Abwehr seiner >>Gefährder<< mit der Beugung von Grundrecht gern umgehenden möchte - nichts ist unmöglich, wenn's denn dem Machterhalt dient.

Spätestens mit der Etablierung der frischen bayrischen Polizeigesetze könnte so ein Urlaub im "Freistaat" für unerwünschte Personenkreise zum Überlebenstraining, oderzur Horrortour geraten?

Anders als es der fette erste Satz im obigen Text nahe legt, ist die nachweisliche Absicht zur Gewinnerzielung aber eben doch wohl ein Trumpf im schicken DSGVO ( bange machen lassen und wechlaufen gilt sowieso nicht):

dazu interessante Passagen aus obiger Verlinkung

„Rein private Blogs dürften wenig zu befürchten haben, sobald jedoch auch nur ein einziger Banner, Affiliate oder Testbericht auftaucht, spricht der Gesetzgeber von Gewinnabsicht bzw. einer gewinnorientierten Seite – unabhängig, ob diese von einem Unternehmen oder einer Privatperson betrieben wird, greifen in diesem Fall die neuen Bestimmungen.“

https://datenschmutz.net/dsgvo-checkliste-fuer-blogs/

--

„Einen schematischen Vorrang wie nach der DSGVO darf es nach der Wertung der Grundrechte nicht geben. Die DSGVO verfolgt also in diesem Punkt ein Regelungskonzept, das nicht mit grundrechtlichen Wertungen vereinbar ist.

…...............!!!

Vor diesem Hintergrund ist nicht davon auszugehen, dass die Gerichte bei Sachverhalten, die offensichtlich vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind, einen Verstoß gegen die DSGVO annehmen werden. Denn sie würden damit als Teil der öffentlichen Gewalt selbst gegen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit verstoßen. Es ist damit naheliegend, dass ein nationales Gericht entweder eine grundrechtskonforme Auslegung wählt oder an den EuGH vorlegt.“

http://www.internet-law.de/2018/03/schraenkt-die-datenschutzgrundverordnung-meinungsaeusserungen-im-internet-ein.html

 

Aber natürlich sind wir auf hoher See und vor Gericht alle in der Hand der herrschenden Gottheiten - ich verfüge da über deutliche und aktuelle persönliche Eindrücke dieser überaus miesen Situation.

Trotzdem taxiere ich, das die Ausweicherei in abgeschiedenere IT-Räume noch 2 - 3 Viertelstündchen aufschiebbar ist - Planungen für die Fälle B. C. D. in der Schublade sind immer jut.

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Papierkacker
 

So ist das, darf es gern mehr als nur einen Plan "B" geben.

Hätte nichts dagegen, wenn die Termiten bei einem Provider in Panama etc. gehostet werden; nur tue ich mich und was die Administration betrifft mit der dann wohl unvermeitlichen spanischen Sprache etwas schwer. Von mindestens einer, nicht ganz unbekannten Bloggerseite ist mir bekannt, dass das Teil nun in der Schweiz gehostet wird ...

Ok, Russland oder China wären auch eine Option, gilt dafür/dort jedoch das Gleiche in Sachen der Sprache.

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Nur ein Aspekt, der jenseits dieser weiterhin Privilegien genießenden "institutionalisierten Presse" für alle Nutzer von Kameras zutrifft; selbst wenn sie ihre Schnappschüsse dann nicht mal im Internet veröffentlichen.

Nur allein diesen Aspekt abzudecken würde bedeuten, das Einstellen von Bildern (und Videos) hier komplett zu verbieten, müssten diesbezügliche Anforderungen separat eingereicht werden und über eine Moderationsschleife laufen. Technisch kein Problem, vom Aufwand her jedoch ohne mich!

Ich sehe das eher verschwörungstheoretisch, ist die heute für Jedermann und ohne großen Aufwand gegebene Möglichkeit zur Dokumentation von Ereignissen durch Bilder und Videos, gar zur Verbreitung in realtime durch Minikameras und Smartphones der Herrschaft schon ein Dorn im Fleische. Das in toto zu kriminalisieren bietet sich daher an.

Ha ... da war ich dem DSGVO bereits in 2011 voraus, habe dort einige Gesichter vorauseilend bereits leicht verpixelt.

Einfach mal auf die Bilder klicken ...

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Thema Fotografie
 

empfiehlt sich nicht zuletzt bei Mitmenschen die (liebend gern) in schwarzer Oberbekleidung ihren legitimen, aber als illegal diffamierten Anliegen nachgehen und dabei auf ihre persönliche Maskierung verzichten - das ist seeehr wichtig und sogar einsichtig.

Vollverschleierte Damen muslimischer Glaubensgebäude dürfen somit legal abgelichtet und beliebig reproduziert werden????

Der unverschämt forsche Auftritt eines uniformierten Büttels (2017 in Büchel - im Kreise seiner Bullen-Lehrlinge) gegenüber einer filmenden Demonstrantin ist mir erinnerlich. Der zog erst ab, nach dem er die Daten der höflichen Dame erfasst hatte - damit sie seinen Steckbrief nicht im Netzt verbreitet - sachte der. Anlässlich meines Picknick neulich kramte sich ein Secutity-Scherge durch meine Fotos auf dem Schmartphone um mögliche der Micky-Maus-Festung auszusondern. Demnächst finden sich da viele Pornos, damit die Schergen auch ihren Spaß haben.......

So wollte der anschließend auch noch meinen Persel, weil er nichts fand was ihm Spaß machte.

Schöne Bildschirmfotos macht Mensch eh besser gleich auf ihrem IT-Auftritt (kannste auch gleich mal sehen wieviel berechtigte Angst die beim Home Countdown haben):

http://www.spangdahlem.af.mil/Home/Countdown/

(Steckbriefe finden sich da auch)

Der Airforce Sozial Media Guide ist voll lesenswert!!!

 

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die Verpixelung
 

Genau das ist wohl ein Ziel dieses als "Datenschutz" verkleideten neuen Herrschaftsinstruments. 

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar filmende Demonstrantin
 

....schützt uns vor diesen kriminellen "Datenschützern" und ihrem Instrumentarium - abhören geht super und klappt allerbest, unter diesen "Freunden" vom anderen Ufer.

Nicht nur Assange & Snowden kennen inzwischen ihre Wahrheitsliebe und ihre Instrumente.

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Wir hatten ja hier -nicht zum ersten Mal- den Fall, dass ein Termite gegenüber anderen Termiten und in Richtung öffentlich bekannter Personen Äußerungen tätigte, welche einen eindeutig strafrechtlich relevanten Bezug darstellten. Der User muss seit dieser Zeit nun eine Moderationsschleife über sich ergehen lassen, schrieb jedoch in einer PN an die Administation, dass er hier mit Klarnamen poste und daher, wenn es nötig ist, doch gern persönlich zu belangen sei.

Abgesehen davon, dass auch dieser Klarname nicht verifizierbar ist, dahingehend vom Betreiber/Admin der Termiten kein Aufwand getrieben wird, abgesehen von diesem Fakt gibt auch das aktuelle Verfahren in Sachen Alice Weidel vs. Facebook  Anlaß zu der Feststellung, dass der Plattformbetreiber immer (mit) in der Haftung steht.

Weidel und ihr Anwalt haben sich bewußt dafür entschieden, vorerst nicht den Verfasser der mit Sicherheit strafrechtlich relevanten Beleidigung zu verfolgen, sondern den Plattformbetreiber (Facebook). Und die Chancen für Weidel&Anwalt stehen nach diesem, einige Zeilen weiter oben verlinkten MEEDIA-Bericht offensichtlich gut.

Ok, wer tiefer in den verbalen, via Facebook (via Huffington Post) veröffentlichten Kommentar einsteigen will, der muss dann wohl auf die nach einiger Recherche gefundene Seite eines schwulen und dennoch konservativ-katholisch (geht das überhaupt zusammen?) orientierten Bloggers wie David Berger einsteigen.

Gruslig ...

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 Interessante Anregungen zum grobmotorischen Thema aus verrufenem Mund:

Easterhegg 2018 - Wenn der Dorfpolizist sturmklingelt

"1. Akt: Jemand baut große Scheiße über dein Freifunk-Exit. (Bombendrohung)

2. Akt: Die Polizei kommt, die persönliche Hardware des Exit-Admins ist erstmal weg.

3. Akt: Um an das persönliche Backup zu kommen, benötigt der Admin Informationen, die auf den verschiedenen entwendeten Geräten liegen.

=&gt Unsere Erkenntnisse aus einem Hausbesuch der Bayrischen Polizei (inklusive 100% Hardwareeinbußen). Wir sind ein Teil von Freifunk und betreiben verschiedene Freifunk-Exit-Server auf den Namen von verschiedenen unabhängigen Personen. Einer dieser Server wurde mehrmals dazu missbraucht um einer lokalen Großveranstaltung mit Detonationen zu drohen. Die lokale Polizei besuchte im Rahmen der unmittelbaren Gefahrenbeseitigung den Inhaber dieses Servers und stellte sämtliche Hardware sicher. Im Vortrag geben wir unsere Erkenntnisse aus diesem aufregenden Wochenende weiter. Was an Backup funktioniert, wenn die komplette Hardware weg ist. Worauf sollte man sich nicht verlassen und warum es Sinn macht Oma für den PC zu begeistern.

jom Stefan Siegl"

https://youtu.be/mGj5Hp354js

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Für eindeutig strafrechtlich relevante Dinge habe ich ebenfalls kein Verständnis. Insofern und wer seine Mitmenschen mit einem freien WLan-Zugang beschenken will (wie eben die Freifunker), der sollte das dann auch über einen ggf. kostenpflichtigen, halbwegs performanten VPN-Tunnel tun. Das wird in dem Video ja auch so diskutiert.

Allerdings ist das eine andere, hierzulande nicht weniger wichtige Baustelle neben der DSGVO. Die Freifunker sind nach meinem Verständnis primär eine deutsche Spezialität, geboren aus dem hier extensiv um sich greifenden Abmahnwesen in Sachen Urheberrecht. In anderen Ländern ist der freie WLan-Zugang kein wirkliches Thema, ist ein Zugang ohne identifizierende Anmeldeprozeduren in der Regel möglich.

Dennoch nutze ich auch dort meinen VPN-Client auf dem Laptop.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Du kennst mich ...
 

.....; die bestehende Unordnung existiert durch ihre zähneknirschende Anerkennung. Insubordination und Subkultur sind notwendige Kraftquellen der Auflehnung die erfrischende Sichten produzieren und die anpasserische Lethargie vertreiben. Gerade dieses Gedankengut stach mir aus dem video herrlich aufmüpfig in's Blickfeld.

Das sich "Stop Ramstein 2018" gerade dahingehend weiter entwickelt, finde ich sehr vielversprechend......

Lach- und Sachgeschichten verwirklichen wichtige Hebelgesetze zwischen allgemein anerkannter Legitimität und den zweckgebundenen Schein-Legalitäten der gewalttätigen Klassenkämpfer von Oben.

Der Glaube an die Perversion der real existierenden Obrigkeit und ihr "Strafrecht" ist ihr Anliegen, das Meine nicht......

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Das sehe ich aber anders.....
 

Kannst Du so sehen und gern auch danach handeln.

Ich bin dahingehend vielleicht etwas geprägt von dem (als Wessi) immer mal dabei sein dürfen, wenn sich in der ehemaligen DDR Widerstand begründete und subtil, intelligent und mit gezielt eingesetztem passiven Verweigern -eben nicht real, nicht physisch konfrontativ- vollzogen wurde.

Wer vorne, als erster gegen die Macht anrennen will, wem das real etwas gibt, der mag es tun; nicht mein Ding ...

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Das sehe ich aber anders.....
 

zu den Lach- und Sachgeschichten.

Für das ZPS habe ich sogar einmal gespendet; fand deren Aktion "Die Toten kommen" absolut richtig. Aber schon bei der Aktion vor dem Reichstag kamen mir im Nachhinein gewisse Zweifel, ob das nicht undercover inszeniert, zumindest wohlwollend geduldet wurde. Dazu siehe meinen Kommentar im verlinkten Termitenblog.

Der Überfall auf die ganz persönliche, nicht zuletzt familiär bedingte Privatsphäre -den das Video feiert- findet mein absolutes Mißfallen; und da muss ich mich nichtmal von dem dort Überfallenen, dessen gesellschaftspolitischen Thesen distanzieren.

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Anders herum gedacht. Warum finden sog. Neue Rechte eine steigende Zustimmung auch in bürgerlichen, konservativen, gar "Normalo"-Kreisen? Eben, weil reale, physische Gewalt und jenseits des staatlichen Gewaltmonopols abstoßend wirkt, springerbestiefelte Glazen ganz bewußt Geschichte, im Hinblick auf die real ablaufenden Ereignisse gar obsolet sind.

Oder gleich vom bekannten, systemisch aufgestellten agent provocateur unter falscher Flagge betrieben werden  ...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Btw. zum Video,
 

findest du in dem buch "dialektik der konterrevolution" von pirker

"Besonders interessant, dass Pirker sich nicht kritiklos bereit zeigt, der von der Mitte bis zur Linken ausgegebenen Parole „Kampf gegen rechts!“ zu folgen: „In den Jahrzehnten des Kalten Krieges, als die Gesellschaft auf den antikommunistischen Konsens eingeschworen war, war Antifaschismus, wenn überhaupt, dann nur in seiner totalitarismustheoretischen Relativierung zugelassen. Nach dem Ende des Kommunismus aber ist die Verurteilung des Naziregimes als das absolut Böse zu einer Dauerverpflichtung der Meinungseliten geworden. […] Nicht linke Aufklärung, sondern rechte Gegenaufklärung, die den Zusammenhang von Faschismus und Kapitalismus verhüllt und darüber hinaus die Nazibarbarei in einen direkten Gegensatz zur kapitalistischen Rationalität stellt, liegt dem zeitgeistigen ‚Antifaschismus zugrunde.“ Vielmehr, so Pirker, wäre zu fragen, „warum sich der zeitgenössische Kapitalismus in einer Zeit massiven Sozial- und Demokratieabbaus sowie des allgegenwärtigen imperialistischen Krieges ‚antifaschistisch’ zu präsentieren und damit den Eindruck zu vermitteln vermag, als hätte es des Neoliberalismus bedurft, damit endlich dem Vermächtnis der Opfer von Auschwitz Genüge getan werde.“

https://www.amazon.de/Dialektik-Konterrevolution-Schriften-Restauration-...

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Antwort auf marie  zum Kommentar versuche einer antwort
 

Der gute Kapitalismus, der geläuterte (west)deutsche natürlich eingeschlossen.

Das neoliberale, neoimperiale, neokoloniale System vereinnahmt Auschwitz. Joschka Fischer war seiner Zeil voraus, als er zusammen mit dem Genossen der Bosse unter der Parole "Nie wieder Auschwitz" Deutschland in einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien führte.

Und heute, im Inneren lassen sich die guten Linken am Nasenring durch die liebevoll errichteten pontemkinschen Dörfer ziehen, ist der bereits vor Jahren von Pirker erkannte "Kampf gegen rechts" mittlerweile alleiniger Daseinsgrund. Alles andere Folklore; also genau diese Art von Gaudi, welche das ZPS nach anfänglich guten Aktionen zelebriert.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ja, perfide ...
 

....Bezeichnung der Antifas als neoliberale, neoimperiale, neokoloniale Unterwanderungsleistung trifft es nicht. Sicherlich existiert solcherlei "Linker" Anschein, er ist aber vielfach längst als kapitalistischer Schoß- und Bluthund enttarnt. Der Antikapitalismus ist anerkannt fester Bestandteil der Antifas - ohne ihn unvorstellbar - und wird vielerorts mit Militanz ausgeübt. Antifa als Pumpe kapitalistisch-imperialer Belüftigung ist weitgehend als Tarnorganisation entlarvt.

Die Betrachtung des ZPS als puren Gaudi & Folklore Verein verkennt die Absichten und die Stoßrichtung "Politischer Schönheit" komplett.

Möglicherweise verhilft die Ansicht der "Jahresabschlusskonferenz 2017" zu einer etwas differenzierteren Sicht?

https://youtu.be/-i_PyfrgwOI

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die Pauschale
 

die meisten kommentatoren unter dem video lassen es doch an "differenziertheit" nicht fehlen ... und das ist wirklich gut so !

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf marie  zum Kommentar @fahrwax
 

.....wer Löcher vor Regierungsbunkern gräbt und Kähne zur Flüchtlingsabwehr sabotiert - der kann nur ein linksversiffter Fascho sein.

Derlei geniale Logik berichtet viel vom Weltbild der Verfasser - mehr als ihnen "Recht" sein dürfte.

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Ja,
 

"Kähne zur Flüchtlingsabwehr sabotiert"

wovon bitte tippst du denn?

übrigens beim "löcher buddeln" war ich live dabei ... und auch jede menge fans wie du wohl einer bist ... ach, wärst du doch nur da gewesen, dann hättest auch du das vergnügen gehabt, dich von der polizei jagen zu lassen, denn die typen vom zps haben mit sauberen händen den jagdbefehl umsetzen lassen ("die aktion ist offiziell beendet - wir haben damit nix zu tun")

ach, noch was: die postadresse vom zps steht in deren impressum ... geh doch einfach mal vorbei - oder google im netz, was die leute berichten, die dort waren (ich hab auch schon mal vorbeigeschaut)

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deren Herrschaftsmodell im Gewande von Datenschutz und deren Gültigkeit ab dem 25.05.2018 lediglich ein Anstoß dahingehend sein soll, dem eigenen Vermögen entsprechend über den Tellerrand zu schauen, sich aus der Höhle zu bewegen.

Die Globalisierung macht es möglich, werden die Termiten in den nächsten Wochen offshore (nicht offline) gehen.

Ein langer, sehr spezifischer Text zu dem neuen, mit Sicherheit erwartbaren Abmahnwesen von einem dahingehend kommpetenten, absehbar voll ausgelasteten Rechtsanwalt; siehe dessen Impressum auf der verlinkten Seite ...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Zurück zur DSGVO,
 

... und will nicht mit überlebensweisheiten aus einem stasi-staat prahlen, denn in dem gab es kein internet ...

jedenfalls bin ich mir trotzdem sicher, dass die zeiten die da auf uns zukommen zu meistern sind - schon lessing hat ja in fabeln schreiben müssen und die "farm der tiere" beschreibt auch auf dem bauernhof sehr gut, wie die menschlichen verhältnisse sind

und ein frust wird kommen - vor allem aus dem osten, dem man ja diese meinungsfreiheit für ihre soziale sicherheit geschenkt hat ...

übrigens über ich schon lange, leider etwas erfolglos, eine zensurresistente sprache zu finden ... bin aber ganz optimistisch, dies im richtigen augenblick dann gelernt zu haben^^

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Antwort auf marie  zum Kommentar ich bleib mal allgemein
 

treffen die "überlebensweisheiten aus einem stasi-staat" zumindest partiell meine eigenen Erfahrungen eben dort.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Wie bereits geschrieben
 

https://deutsch.rt.com/inland/69193-forsa-umfrage-spd-sackt-unter-nahles...

naja, vieles klärt sich oft ja eh ganz von alleine:-)

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packen die DWN  aus.

Prinzipiell gehe ich mit dieser Kritik konform, wenngleich sie sich im Namen hehrer Demokratie zu sehr an den kommerziell orientierten Unternehmungen abarbeitet bzw. diese einhegt. Den Firmen beim Datensammeln und dem nicht seltenen Werbeoverkill mal auf die Finger zu klopfen, das wäre schon angezeigt.

Aber nicht sooo; und am Beispiel Östereich zeigt sich, wie Regierungen die DSGVO weitgehend und zum Schutze kommerzieller Interessen aushebeln können. Ähnliches könnte ich mir hierzulande, nach ersten Proberunden über die von den Abmahnkartellen angerufenen Gerichte, dann ebenfalls vorstellen; mit großem Bedauern und Wehklagen gezielt Ausnahmeregelungen für den schnöden Kommerz erfinden zu müssen.

Bleiben, wie im Blog verschwörungstheoretisch angenommen, dann nur noch die Kleinen, die Alternativen auf der Strecke.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Die ganz große Keule
 

Die Missachtung der rechtsstaatlichen Grundsätze

Die Realität wird von einer Diktatur der Bürokratie bestimmt

Das hat sich seit der Gründung der Weimarer Republik im Jahre 1919 nicht geändert. Der Giftskandal in GB und die Bombardierung in Syrien zeigen eindeutig, daß den EU-Politikern die rechtssstaatlichen Grundsätze am Arsch vorbei gehen.

Die Königsmacher folgen der tausendjährigen Erfahrung und wollen die EU zu einem Zentralstaat machen. Eine EU, in der es an allen Ecken und Kanten bereits heute wegen Überkomplexität knirscht und kracht. Da war die «Krumme Gurke der EU» nur ein bescheidener Versuch.

Dazu eine Neuauflage von Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein

und eine Rezension:

 

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"Spätestens ab dem 25.05.2018  ggf. bereits in den nächsten Tagen wird die Termitencloud deaktiviert (vorerst); und nach einem entsprechenden Backup beim Provider/Hoster komplett gelöscht."

Nun macht Euch mal nicht ins staatstragende Kettenhemd! Die Cloud habe ich als eine Art kollektive Bibliothek verstanden, auch dazu beigetragen und - selbstverständlich - meine Autorenrechte dafür zur Verfügung gestellt. Für ältere Texte gilt die 70-Jahres-Regel, auch kein unüberwindliches Hindernis. Orwellsche "Denkverbrechen" sind in der Cloud nicht zu erwarten. Der Kontrollzwang ist ohnehin allumfassend, wenn ich daran denke, wie hier einer harmlosen Rosengärtnerin mitgespielt wurde.

Außerdem kommt die deutsche Durchführungverordnung zur europäischen DSGVO erst noch, da könnte man ja dem Abgeordneten seines Vertrauens zu Denken geben ...

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Selbstmord aus Angst vor dem Tod
 

Genau die fehlt, wurde nach meinem (angelesenen) Verständnis auch nicht vergessen, sondern es (vorerst) den Abmahnkartellen und den den Gerichten überlassen, das dahingehende Recht  zu formen.

Die Kündigung zurücknehmen sollte gehen, dürfte den Hoster in Halle sogar freuen. Der Termitenblog (ohne das damals nichtöffentliche Backend) existiert im Herbst dann genau vier Jahre, scheint es mir perspektivisch gesehen schon angebracht, mal einen Blick über den Tellerrand, aus der Höhle zu werfen.

Die nächsten Wochen wird da nix passieren, bin ich dennoch gespannt, ob der Termitenhoster ebenfalls diesen mir über eine andere Quelle bekannt gewordenen  "Auftragsverarbeitungs-Vertrag" abschließen wollte; und was es dabei zu lernen gibt ...

Interessant übrigens, diese "Terms of Services" bei us-basierten Hostern zu lesen. Ist eigentlich alles verboten, technisch wie inhaltlich; und die Drohne auf den Kopf des Betreibers einer in den Focus geratenen Website dann nicht mehr weit.

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Kann man so naiv sein, die DSGVO lieben wollen und das hier zitieren.

"Wenn man zudem das Hosting, wie es der Landesdatenschutzbeauftragte tut, als Auftragsdatenverarbeitung im Sinne von § 11 BDSG begreift, müssten damit eigentlich fast alle deutschen Websites vom Netz genommen werden und Massenhoster wie 1&1 und Strato könnten ihr Geschäft sofort einstellen. Denn wenn die Rechtsansicht der Datenschutzbehörde zutreffend wäre, würde dies bedeuten, dass jeder Webseitenbetreiber mit seinem Host-Provider eine schriftliche Vereinbarung über eine Auftragsdatenverarbeitung abschließen müsste, die die äußerst strengen Anforderungen von § 11 Abs. 2 BDSG erfüllt. Die Haltung des niedersächsischen Landesbeauftragten kann man daher getrost als aberwitzig bezeichnen."

Wir werden sehen, und bezüglich dieser "Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung" war ja hier bereits zu berichten.


Interessanter und, gegenüber der DSGVO mit ihem Datenschutzgedöns total im Widerspruch ist das hier:

"Der sogenannte „Beitragsservice“, Nachfolger der früheren Gebühreneinzugszentrale (GEZ), erhält von den Kommunen die Meldedaten sämtlicher volljähriger, am Stichtag 6. Mai in Deutschland gemeldeter Personen. Dazu gehören Name, Adresse, Familienstand, Geburtsdatum und der Tag des Einzugs in die Wohnung."

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Auch die ehrwürdige ZEIT hat das Thema nun entdeckt, oszilliert zwischen "harmlos" und Abmahnindustrie:

"Wo es Rechtsunsicherheit gibt, sind Abmahnungen nicht weit. Die DSGVO sei "prädestiniert für Abmahner und engstirnige Prinzipienreiter", schrieb der Rechtsanwalt und langjährige DSGVO-Kritiker Niko Härting kürzlich auf Twitter. Es wird unter anderem befürchtet, spezialisierte Kanzleien und Abmahnvereine könnten Websites auf ihre Datenschutzerklärungen hin untersuchen und den Betreibern, sollten sie ihre Website nicht zum 25. Mai DSGVO-konform gemacht haben, eine Abmahnung schicken. Wettbewerber könnten sich somit untereinander anschwärzen und selbst private Websitebetreiber könnten plötzlich in das Netz der Abmahnindustrie geraten."

Hervorhebung von mir.

Was dann im Grunde zwangsläufig sein wird und hier ganz konkret als Ankündigung verstanden werden soll,  das ist die Deaktivierung der Termitenwebsite zum 25. Mai und bis zur Auferstehung jenseits eines dahingehend dann gültigen EU-Recht.

Ob das hilft? Keine Ahnung ...

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Langsames Erwachen
 

 

DE wachrütteln,

aus dem Dornröschenschlaf erwecken, in den die überlange Kanzlerschaft von Mamma Dilemma das Volk der Lämmer und Penner versetzt hat. Eigentlich ist das ja gar kein Volk, sondern in den deutschen Länden leben viele Völker. Die alle müssen jetzt aufwachen, weil es ab dem 25. Mai 2018 eine DSGVO gibt.

Jahrzehnte lang hatten die «Deutschen» nicht aufgemuckt, obwohl alle Finanzminister die Hobbybrenner seit 1922 mit einem winzigen Brennbläsle von 0,5 Litern zum Gespötte ganz Europas machten. Mit dem 1. Januar 2018 hat sich das geändert. Das Alkoholgesetz «erlaubt» nun ein Brennbläsle von 2 Litern für Hobbybrenner (Österreich auch 2 Liter, Schweiz 3 Liter, die waren in Europa schon immer etwas freiheitsliebender). Es gibt Länder in Europa, da ist die Größe der Brennblase für den Hobbygebrauch zum Moonshining gar nicht beschränkt.

Für wen gilt die DSGVO eigentlich?

Heise Online IX: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung:
Vielen Firmen drohen böse Überraschungen

Kommentar dazu:
Re: Was bedeutet das für private Homepages?

Das Termiten-Netz ist eine private Webseite, die keinerlei Gewinnerzielungsabsicht hat und seinen Nutzer.Innen schon vom Konzept her keine Werbung erlaubt. Darum fällt im Tremiten.Net nicht einmal ein Erlös an. Wer hier gegen das Urheberrecht verstößt, ist dafür selbst verantwortlich, haftet also auch dafür. Damit durch Unachtsamkeit kein größerer Schaden entsteht, hat unser Admin ein Auge darauf. Gleiches gilt, wenn Kommentatores einmal all zu sehr die Sachlichkeit verlassen und ihren persönlichen Unflat verteilen.

Wir hatten 2014 einmal darüber nachgedacht, einen eingetragenen oder nicht eingetragenen Verein zu gründen. Das würde an der wirtschaftlichen Situaltion aber auch nichts ändern, die Webseite Termiten.Net bliebe privat.

So what?

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Erwachet !!!
 

Nicht nur zu dem Thema streiten sich in Sachen DSGVO die juristisch beschlagenen Geister.

Auch wenn das Hosten "offshore" etwas teurer ist ... nur keinen Stress, ist eher eine Herausforderung. Spätestens ab dem 25. Mai gehen die Termiten (hoffentlich nur kurz) offline; um dann offshore gehostet in alter Frische wieder zu erscheinen.

Auch meine private Seite "privatausgabe.net" wird offshore gehen und lediglich die Termitencloud als eh private, nichtöffentliche Geschichte darf sich dann, neu aufgesetzt, noch im EU-Rechtsraum tummeln.

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Spricht sich langsam in der Szene herum, dass die DSGVO eine Karikatur ist.

Noch deutlicher wäre es, sie als trojanisches Pferd zu benennen; aber das zu erkennen braucht wohl noch etwas Zeit.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Sieh an, die Nerds ...
 

....ist ab dem bekannten Datum nun auch ganz offiziell das uneingeschränkte Privileg der Herrschaften vom Gewaltmonopol.

Ein Wunder ist das nicht - nur die perfekte Absicherung des bewährten Geschäftsmodels zwischen der amtlichen Täterschaft und ihren grundsätzlich kriminellen Opfern.

Wer könnte bei dieser genialen Weichenstellung schon das Gegenteil beweisen ohne die persönliche Obdachlosigkeit - unter dieser rechtlich wie totalitär eeeeeinwandfreien Überdachung - gleich billigend in Kauf zu nehmen?

"Viel perverser geht es eigentlich nimmer. Aber das ist exakt der Weg, den die EU im Rahmen einer optimierten Massennutzmenschhaltung für ihr zweibeiniges Eigentum so vorgesehen hat. Und sie macht kein Geheimnis daraus. Die Beendigung der persönlichen Freiheiten und die Überführung der Menschen in die grenzenlose systemische Ausbeutung, macht damit einen riesigen Schritt voran. Es ist eine ganz wesentliche Voraussetzung zur weiteren Entrechtung der Menschen, die interessanterweise genau mit dem Gegenteil gerechtfertigt wird, mit ihrem angeblichen Schutz. Viel zynischer hätten wir das hier bei qpress gar nicht ersinnen können. Immerhin gelten für den Staat am Ende wieder ganz andere Voraussetzungen für die Erhebung von Daten, siehe auch das neue Polizei Aufgabengesetz in Bayern. Die sind nicht wirklich mit dem vergleichbar, was Privatpersonen zukünftig noch erlaubt sein wird."

https://qpress.de/2018/05/16/eu-verbessert-taeterschutz-radikal-mit-der-dsgvo/

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die unbefleckte Empfängnis
 

wird von qpress gut und nur wenig ironisch auf den Punkt gebracht.

Zutreffender Link, wenngleich die Bebilderung eigener Werke hier auf dem Blog eine eher untergeordnete Rolle spielt, von der mit Sicherheit neu auflebenden Abmahnindustrie jedoch als Frischfutter dankbar aufgenommen sein wollte.

Keinesfalls nur per Definition Kriminelle dürfen bei ihrem Tun nun nicht mehr abgelichtet werden ...

Ein Herrschaftsinstrument par excellence ...

Nicht nur aus diesem Grunde gehe ich mit meiner foto- und videolastigen privatausgabe  ebenfalls offshore, denn nicht mal den Freund und Wanderpartner habe ich gefragt, ob ich ihn ablichten und hier einstellen darf, bei der nächsten Geburtstagsfeier im Freundeskreis gar erst mal schriftliche Einverständniserklärungen zum Fotografieren einfordern muss.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar "Die Empfängnis"
 

... , das ist hier die Frage.

Daraus ergeben sich besonders für einen Umzug (persönliches Hobby oder nicht) neue Fragen.

  1. Ist das Rechtssystem beim neuen Provider toleranter?
  2. Sind andere Rechtsvorschriften zu beachten?
  3. Was kann ich dort problemlos veröffentlichen?

Für mich hieße das erst einmal, mit dem Cut einen echten Cut einzuleiten. Die alten Inhalte kämen dann erst einmal ins Archiv oder ins Backend.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Öffentlich oder nicht öffentlich?
 

Die habe ich mir in den letzten Wochen bei diversen, insbesondere Offshore-Hostern reingezogen.

Substantiell übrig geblieben bei dieser weltweiten tour de horizon , diesen Recherchen ist primär und insbesondere Island, wo außer -verständlicherweise- KiPo, Drogen und Spam auf "free speech" besonders Wert gelegt, insbesondere auf die Eigenständigkeit gegenüber den USA und der EU abgehoben wird. Klar, das isländische Recht muß beachtet werden, scheint mir nach ersten Eindrücken aber wesentlich toleranter, als alles das, was in den USA und in der EU seit spätestens 2001 als war on terror verkauft wird.

"Einen echten Cut" - find' ich gut ...

Die bisherigen Termiten als "read only" ins Archiv gestellt und dann neu bzw. modifiziert aufbauen, technisch wie inhaltlich. Nur wird das lediglich Sinn machen, wenn technisch mindestens ein, gern eher zwei Menschen sich für derartige Dinge begeistern können. Mal ganz abgesehen vom Inhaltlichen, wo natürlich mehr eigenständige, über (lediglich) Verlinkungen und copy&paste hinausgehende Beiträge erwünscht wären.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Terms of Service
 

Eine gute Idee wäre auch, den Cookie-Versand einzustellen. "_utmz" versendet konsumrelevante Daten direkt an Google analytics nach Übersee.

Kekse

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Cookies
 

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Damit kannst du Seiten anonym öffnen.

 

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Cookies
 

Lass mich nicht dumm sterben Hadie.

Was ist das für ein Tool? Was soll die konkrete Aussage sein? Was haben die Termiten beispielsweise mit diesem "...utmz" zu tun?

Aktiv werden hier keine Tracker, Traps und Cookies eingesetzt, keinerlei Analyseprogramme. Da Drupal, das CMS auf dem die Termitenwebsite basiert, ein Open Source-Projekt ist und keine kommerzielle Interessen verfolgt oder befördert, so werden intern (vom System selbst) Cookies bestenfalls zur Sicherstellung eines korrekten, nutzerfreundlichen Betriebes eingesetzt.

Beispielsweise sind responsive Aktionen garnicht möglich, ohne das einkommende Signal (die Anfrage eines Browsers) entsprechend zu registrieren, auszuwerten und mindestens für die Dauer der Sitzung zu speichern.  An den internen Systemfunktionen kann ich nichts und will ich auch nichts ändern; fehlt mir nicht zuletzt das Know How für diese systemnahen Prozeduren. Bin gespannt, ob und wie diese rein technisch bedingte Tatsache in der DSGVO berücksichtigt werden wird.

Und btw. ist bekannt -wir sprachen ggf. schon mal darüber- dass hier verlinkte oder gar eingebettete Inhalte ihre eigenen Tracker und Analysetools ungefragt mitbringen. Die Alternative wäre dann, Verlinkungen und insbesondere Einbettungen (Youtube-Videos etc.) grundsätzlich zu sperren. 

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Klartext bitte!
 

Das ist eine interne Firefox-Suche, mit der man Cookies danach fragen kann, wo man sie sich eingefangen hat. Extras --> Einstellungen --> Datenschutz & Sicherheit --> Chronik benutzerdefiniert --> Cookies anzeigen

Die _utmz Cookies schreibt Google Analytics um:

The __utmz Cookie
Mr. __utmz keeps track of where the visitor came from, what search engine you used, what link you clicked on, what keyword you used, and where they were in the world when you accessed a website. It expires in 15,768,000 seconds – or, in 6 months. This cookie is how Google Analytics knows to whom and to what source / medium / keyword to assign the credit for a Goal Conversion or an Ecommerce Transaction. __utmz also lets you edit its length with a simple customization to the Google Analytics Tracking code.

Klar kann eine moderne Website Bilder, Filmchen, Animationen usw. nur aufwändig wirksam kontrollieren, aussperren ist auch keine Lösung. Eine Cookie-Warnung wäre vielleicht angebracht, die einen beim ersten Besuch der Site anspringt: "Diese Seite verwendet Cookies, um ... Bitte klicken Sie hier, um Ihr Einverständnis zu geben." o. ä. 

https://www.morevisibility.com/blogs/analytics/from-__utma-to-__utmz-google-analytics-cookies.html

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Datenschutz & Sicherheit
 

"Diese Seite verwendet Cookies, um ... Bitte klicken Sie hier, um Ihr Einverständnis zu geben."

So oder ähnlich kann man das ja aktuell auf vielen Webseiten lesen. Die Betreiber hoffen,  mit einer irgendwie -auch via bereits verfügbarer Generatoren- zusammengestrickten Datenschutzerklärung wenigsten nicht gleich bei der ersten Abmahnwelle  getroffen zu werden.

Die DSGVO bietet jedoch viel mehr Fallstricke als eben nur das Thema Cookies.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Kindergarden ...
 

Ähnliche Probleme haben wir auch bei der "Halleschen Störung". Gerade junge Leute finden die Cookie-Warnung "uncool" und gehen lieber auf die Jagd nach eingeschleppten Cookies. Dabei kann man die Kekse kaum vermeiden, jeder Autor bekommt von Wordpress seinen Cookie aufgefrischt und Aktionen von Administratoren werden auch auf diese Weise festgehalten.

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Antwort auf hadie  zum Kommentar uncool
 

scheint mir da ein ganz schlimmer Finger zu sein. Gerade bei deren (kostenlosen) und in der Regel anonymen Subdomains ist die Einbindung in das heimelige Wordpress-Biotop kaum zu vermeiden; mit allen Konsequenzen eben.

Diese Sorgen haben die Termiten nicht, offshore dann eh nicht mehr ...

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Antwort auf hadie  zum Kommentar uncool
 

Drupal setzt auch Cookies, um z.B. die Informetion Eingeloggt von einer Seite an die andere weiter zu geben. Das kannst du selbst ausprobieren, indem du dich einloggst und dann die Cookies im Feuerfuchs via:

Extras > Seiteninformation > Sicherheit > Cookies anzeigen > Alle angezeigten Cookies löschen

löschst. Dann bist du ausgeloggt; eigentlich nicht, aber der Feuerstuhl erkennt dann nicht mehr, daß du eingeloggt bist.

Wie die Cookies via Scripting gelöscht werden, weiß ich (noch) nicht, darum lösche ich die selbst, siehe oben. Den Verlauf lösche ich auch hin und wieder. Nur den Cash vergesse ich oft und dann spielt mir der Browser mit seinem Cash und alten Inhalten einen Streich.

Ist eben alles Teufelskram.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Drupal mit Keks
 

Für einzelne Nutzer sind Cookies kein Problem: Fast alle Browser haben mittlerweise die Einstellung: "Cookies behalten, bis der Browser geschlossen wird." Die Seitenbetreiber sind die Gekniffenen - Firmen, Admins und Vereinsvorstände.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Drupal mit Keks
 

so werde ich einen Teufel tun, mich um die internen, im CMS Drupal ablaufenden Prozesse zu kümmern, gar versuchen, diese im Sinne der DSGVO zu verschlimmbessern.

Im Gegensatz zudem (auch) kommerziell orientierten Wordpress ist bislang via Drupal nichts dahingehend zu vernehmen, dass nun Anpassungen kommen werden, um der DSGVO Genüge zu tun. Wäre ja auch mit dem Core allein nicht getan, müssten sämtliche Zusatzmodule und Erweiterungen dahingehend ebenfalls untersucht werden. Der europäische Markt scheint denen, weil explizit nichtkommerziell aufgestellt, kaum wirklich wichtig - und das ist wohl auch gut so.

Nicht nur die Cookies, den gesamten Browser bei jedem Schließen wieder sauber, jungfraulich zu machen, das scheint mir dahingehend der einzig sinnvolle Rat an den User; ggf. kann man ja Ausnahmen definieren.


Ansonsten, und mal auf die oben im Blog angesprochene Verschwörungstheorie zurück zu kommen, so scheint es mir ja geradezu gewollt, dass die DSGVO faktisch (in weiten Teilen und bewußt diffus belassen) nicht mehr zwischen kommerziellen und nichtkommerziellen Betreibern und Webseiten unterscheidet, hierzulande eben auch keine durchaus möglichen Ausnahmen und Abweichungen definiert wurden. Die Großen kommerziellen Anbieter und auch die sog. Öffentlich-Rechtlichen juckt das wenig.

Über den Kleinen, den Alternativen dagegen hängt das Damoklesschwert. Paul Sethes zweihundert Reiche  kommen in neuem Gewande zurück.