Philosophie

Biologie vs. Ideologie / Ehe für Alle

Seit Sonntag dem 1. Oktober gilt das Gesetz zur "Ehe für Alle". Ich finde das gut und richtig, war gar überfällig. Wenn, ja wenn nicht einmal mehr und von interessierter Seite der Versuch gemacht würde, die bislang kaum hintergehbare Biologie durch Ideologie zu ersetzen.

Zur Ideologie des Positivismus


Quelle: http://obviousmag.org/archives/uploads/2014/06/df-hiro01s-thumb-800x606-49468.jpg


„Der Positivismus war im 19. Jahrhundert entstanden als eines der großen utopistischen Projekte einer scientistischen Gesellschaftstheorie, die sich selbst zu einer wissenschaftlich fundierten Weltkultur entfalten wollte. Es war die Utopie einer auf Wissenschaft gegründeten Gesellschaft, durch welche der größte Nutzen für die Menschheit zu erzielen wäre. Ihr Gründer Auguste Comte (1798–1857) vertrat ein Geschichtsmodell, wonach das Positive naturwissenschaftlich zu bestimmen sei und wie ein wissenschaftlich begründeter Zentralismus politisch durchgesetzt werden müsse. Die zentrale Wissenschaft sei daher eine politisch manifestierte Soziologie, die in der Lage sein müsse, die positiven Merkmale, die sie durch naturwissenschaftliche Methodik rational erkennen könne, systematisch zu beschreiben (siehe auch Systemtheorie) und durchzusetzen und hieraus die gesellschaftlichen Probleme als bloße Negativität zu beherrschen, sozusagen den Fortschritt eines wissenschaftlich bereinigten Lebens zu garantieren.“ (http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?lex=positivismus)

Wahrnehmung und Bewusstsein

Wenn Bewusstsein eine Wirkung haben soll, muss es wahrgenommen werden. Wenn es nicht wahrgenommen wird, existiert es lediglich als Idee, als Möglichkeit, die entdeckt oder erinnert werden kann. Entdeckungen und Erinnerungen geschehen aber nur, indem sie wahrgenommen werden. Wahrnehmung ist nichts anderes als Aufmerksamkeit, bei der je nach Richtung, Stärke und Dauer unterschiedliche Bewusstseinsinhalte kreiert werden.

Selbstliebe versus Narzissmus


 Quelle: spiegel.de

Narzissmus wird oft als eine überzogene Form der Selbstliebe verstanden. Kein Wunder in einer Kultur, die den „ästhetischen Willen zur Selbstbehauptung“ permanent unter Druck setzt, neue Formen der Selbstverwertung und Selbstveredelung zu kreieren und zu erdichten.

In Verteidigung von Hannah Arendt

Aus gegebenem Anlaß: In Verteidigung von Hannah Arendt

 

Vorbemerkung:

Textgrundlage auf Seiten Hannah Arendts ist deren Buch „Eichmann In Jerusalem - A Report On The Banality Of Evil“ (New York, 1963/64), für die zugrundeliegende Kontroverse mit Ebertus dessen Blog Wenn die Deutungshoheit schwindet

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